Was einem keiner vorher sagt!

Hundehalter zu sein hat sehr viele positive Eigenschaften. Ich liebe es Morty zu haben und bereue es keinen Tag. Wenn man die Entscheidung fällt, dass ein Hund einziehen soll findet man natürlich die unterschiedlichsten Vor- und Nachteile und bekommt von vielen diese auch erzählt. Ein Hund ist teuer, ein Hund macht viel Arbeit, ein Hund bedeutet Verantwortung und vieles mehr…

Es werden einem allerdings nur die offensichtlichsten Sachen gesagt. Es gibt auch noch andere Aspekte der Hundehaltung, die einem vorher keiner verrät. Nochmal ein dickes Danke an alle, die meinen Beitrag kommentieret haben, denn ein paar dieser Dinge sind eure Vorschläge ♥

Dreckige Schuhe

Meine Schuhe sind immer alle dreckig. Ich komme mit dem sauber machen gar nicht hinterher. Ich wünschte ich wäre klüger und würde mich auf ein einziges festes Gassischuhepaar festlegen, aber ich trage gerne unterschiedliche Schuhe für unterschiedliche Strecken, Wetter und Anlässe. Mein Schuhwerk auf Hunderunden variiert, was man meinen Schuhen leider schnell ansieht.

Rest in Pieces Strumpfhosen

Ich gehöre zu den Menschen, die super gerne Kleider und Röcke mit Strumpfhosen anziehen. Am allerliebsten habe ich diese feinen, die schon bei normalem Gebrauch ständig kaputt gehen. Meiner Meinung nach sind sie gemütlich wie Jogginghosen und sehen dennoch schön aus. Morty hat es geschafft jede einzelne Strumpfhose kaputt zu machen, die ich hatte und es waren ziemlich viele.

So lange der Hund noch jung ist und gerne mal anspringt würde ich es nicht empfehlen solche empfindlichen Kleidungsstücke anzuziehen. Aber auch beim Toben oder auf Gassirunden leben diese Dinger nicht ganz ungefährlich.

Hundemutti-Style

Die Klamotten werden super schnell schmutzig, gehen kaputt und sind manchmal ganz einfach unpraktisch. Man will es zwar nicht, doch irgendwann passt sich der Kleidungsstil dem Zweck mehr und mehr an. Ich habe noch nie zu den besonders modischen Menschen gehört, aber manchmal frag ich mich bei meinem Style, wie ich so rausgehen kann. Vor allem die erste oder letzte Runde am Tag wird mit dem allerfeinsten Hundemutti-Style gefeiert. Ich weiß genau wieso das hier kein Fashion-Blog ist.

Das Zusatz-Küchengerät

Als Morty eingezogen ist stand er vor allem in der Küche andauernd im Weg. Na klar musste er dabei sein, könnte ja etwas runter fallen. Wir haben Morty zwar aus der Küche verbannt, damit er nicht mehr im Weg steht, dennoch beobachtet er, ob etwas daneben geht. Der Hund ist der ultimative Geschmackstester, Müllschlucker und Diätcoach in einem 😀

Ohne Moos nix los

Ich gebe gefühlt sehr sehr viel Geld aus, hab aber nie richtig Ahnung wofür genau. Aber nicht, weil ich mir so viel kaufe, sondern, weil der Hund andauernd etwas „braucht“. Ja Hunde sind teuer, aber diese Kosten meine ich gar nicht. Ich rede nicht von Futter, Tierarzt oder Pflege, sondern ich rede von den neuen Halsbänder oder den besonderen Leckerlies, die der Hund ja unbedingt braucht.

Die Haarpracht

Eigentlich ist jedem klar, dass die meisten Hunde mehr oder weniger stark haaren. Wo man die Haare später überall findet sagt einem keiner, denn die Dinger flattern fröhlich durch die Wohnung. Von unserer Kleidung brauchen wir gar nicht erst reden, denn mein Accessoire heißt Mortyhaar.

Da kann man auch so viel staubsaugen wie man will, denn die Haare sind auch noch super hartnäckig.

Geheime Vorräte

In jeder Hose, in jeder Tasche findet man Leckerlies und Kacki-Tüten. Wirklich in jeder!

Wurmtest oder Wurmkur? – Alles rund ums Würmchen

Informiert man sich über die Anschaffung eines Hunde liest man natürlich auch alles was dazu gehört. In null komma nix stößt man dann auch auf das Thema Würmer. Eigentlich überall habe ich gelesen, dass man alle 3 Monate prophylaktisch Entwurmen soll. Dabei hilft die Wurmkur nur, wenn der Hund auch Würmer hat. Es stellt sich natürlich die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre erstmal zu testen, ob der Hund ungewollte Mitbewohner hat oder ob man einfach die Kur gibt und damit auf der sicheren Seite ist. Wobei natürlich auch interessant ist, welche unschönen Konsequenzen eine Wurmkur mit sich bringen kann.

Wie kommt der Wurm in den Hund?

Es gibt ganz unterschiedliche Arten wie das Würmchen ins Hündchen kommt:

  • Dein Hund denkt sich öfter mal, dass Kacke ein echt leckerer Snack wäre? Eventuell denkt das die Kacke auch über deinen Hund. In dem Kot können Wurmeier stecken, die sich dann in deinem Hund häuslich einrichten.
  • Auch Böden und Pflanzen können mit Wurmeiern kontaminiert sein. Durch Schnüffeln oder Schlecken nimmt dein Hund diese dann auf.
  • Oh das tote Tier dort sieht sooo gut aus… da muss ich mich erstmal drin wälzen und vielleicht bekomme ich dann auch noch Würmer! Ja in Aas wälzen oder ihn essen ist keine gute Idee, wenn man als Hund wurmfrei bleiben möchte.

Tut dein Hund keine dieser Sachen hast du Glück und musst wohl niemals entwurmen. Da aber so gut wie jeder Hund Schüffelt, schleckt und uch mal was tut, was er nicht soll, sollte man immer Kontrollieren, ob es einen Befall gibt. Es braucht dir auch nicht peinlich sein. Würmer sind kein Zeichen schlechter Halttung ondern ganz normal.

Was passiert, wenn mein Hund Würmer hat?

Würmer können richtig gefährlich werden, da sie auch Organe des Hundes befallen können und zu Schäden führen können. Und nicht nur dein Hund kann Wurmeier aufnehmen. Auch Menschen können Würmer bekommen und ebenfalls Schäden erleiden. Dafür musst du nichtmal mit seinem Haufen in Kontakt kommen, sondern es reicht, wenn sich der Hund leckt, du ihn streichelst und danach etwas isst. HÄNDE WASCHEN!

Wieso Wurmtest oder Wurkur?

Wurmkur:

Entwurmst du in regelmäßigen Abständen von beispielsweise 3 Monaten können sich die Würmer gar nicht so weit entwickeln, dass sie Organe befallen. Entwurmst du regelmäßg bist du auf der sicheren Seite. Aber es birgt natülich auch Nachteile, auch wenn es einem gerne mal anders verkauft wird. Eine Wurmkur ist nach wie vor ein Medilkament und auch Medikamente haben Nebenwirkungen und können auf Dauer belastend für den (Hunde-)Körper sein. Hat dein Hund jedoch einen Befall, solltest du definitiv zu diesem Medikament mit seinen möglichen Folgen greifen, denn sie Folgen einer Nichtbehandlung sind fahrlässig.

Ich weiß wie dicht ich mit Morty zusammen lebe. Er ist hier mit uns in der Wohnung, wir kuscheln regelmäßig und der ein oder andere ungewollte Schmatzer ist auch dabei, weil der kleine Wollsack halt sehr gerne küsst und man es nicht immer verhindern kann. Dir geht es vermutlich sehr ähnlich. Ganz ehrlich… Ich hab keine Lust auf Würmer weder beim Hund noch bei mir. Es ist eklig. Dazu kommt, dass dein Hund die Parasiten vielleicht ganz einfach wegsteckt und keine weiteren Probleme davon hat, aber es gibt Hunde, denen es mit Wurmbefall nicht gut geht. Deswegen sollte neben dem fleißigen Häufchen sammeln auch die Wurmbehandlung nicht fehlen.

Wurmkurmythen

Wie bei allem gibt es auch bei diesem Thema einige Mythen, die sich hartnäckig halten. Das ein oder andere Missverständnis kann ich evtl. aus dem Weg räumen:

  • Nein die Wurmkur wirkt nicht vorbeugend. Sie hilft tatsächlich nur bei tatsächlichem Befall. Wenn du heute eine Wurmkur gibst, kann dein Hund morgen trotzdem Würmer bekommen. Natürlich schützt auch kein Wurmtest vor Wurmbefall. Ein Wundermittel dafür gibt es leider noch nicht.
  • „Seine Haufen sehen normal aus also hat der auch keine Würmer“ – FALSCH! Wenn du die Würmer schon sehen kannst ist das kein leichter Befall mehr…
  • So gerne ich auch Kokosöl für alles mögliche nutze. Es ersetzt eine Wurmkur leider nicht.

Hersteller von Wurmkuren versprechen einem natürlich, dass der Hund keinerlei Probleme von einer Wurmkur bekommt, aber es ist nach wie vor ein Medikament und besitzt eine Auflistung an Nebenwirkungen. Deswegen sehe ich es kritisch seinem Hund einfach auf gut Glück regelmäßig ein Medikament zu geben, welches er eventuell nicht mal braucht. Aber selektives Testen birgt natürlich auch Kosten, die nicht jeder tragen möchte, was ich durchaus verstehen kann.

Letzten Endes muss jeder die passende Lösung für sich selber finden und ich finde nicht, dass man individuelle Entscheidungen diesbezüglich kritisieren sollte. Wir haben aufgrund Mortys Unverträglichkeiten sowieso schon relativ häufig Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt. Durch Testen verhindern wir eine weitere Belastung.

Hundetraining mittels App?

*Anzeige – Kooperation

Gefühlt gibt es inzwischen für alles Apps. Ich selber habe etliche, um Schritte zu zählen, Essen zu tracken, zu meditieren und vieles mehr! Wieso sollte man also nicht auch das Hundetraining digitalisieren? Ich habe jetzt fleißig die Pupy-App für euch getestet und wollte euch gerne mal von meinen Erfahrungen berichten.

Was ist Pupy?

Die Pupy-App ist eine App für IOS und Android, in der du alltagsgerechte und ortsunabhängige Trainingsinhalte findest. Es gibt über 200 verschiedenen Schritt-für-Schritt-Anleitungen aus 13 Kategorien, wie Welpenerziehung, Rückruftraining, Alleine bleiben und vieles mehr. Ergänzt werden diese Inhalte durch tägliche Tipps und interessante Blogbeiträge. Dabei basiert das Training auf den neusten Erkenntnissen aus Wissenschaft und Hundetraining. Die App ist quasi ein Hunderatgeber to-go und in der Hosentasche.

Ein, wie ich finde, besonderes Goodie ist der Trainer-Chat, mit dessen Hilfe man jederzeit einen Trainer für all seine Wehwehchen in der Hunderziehung konsultieren kann. Du kannst per Nachricht dein Problem schildern oder dem Trainer Fotos und/oder Videos zur Analyse zur Verfügung stellen.

Wie habe ich die App genutzt?

Ich habe die App und die dazugehörige Pro-Version nun vier Wochen lang getestet. Welpenerziehung ist für uns natürlich im Moment nicht so interessant, dennoch gibt es einige Trainingskategorien, die auch für einen hohen Stellenwert haben.

Top aktuell sind bei uns Leinenführigkeit (dank Pubertät mal mehr und mal weniger stark), Medical Training und Trickdogging. Vor allem mit dem Trickdogging und Medical Training habe ich mich in den letzten vier Wochen sehr beschäftigt.

Ein Trick, der auf unserem Plan stand, war das auf den Füßen laufen. Ich habe angefangen die ersten Schritte zu üben und mich von der App alle paar Tage ans Training erinnern lassen. Ich gehöre sonst nämlich zu den Menschen, die Pläne vergessen und aufschieben 😀 Ich bin ganz ehrlich, dass das auf den Füßen laufen bisher noch nicht so gut klappt. Die ersten Schritte hat Morty auf Anhieb verstanden. Nur seine Pfötchen auf meine Füße zu stellen klappt bisher noch nicht so gut. Das liegt aber nicht an der App, sondern daran, dass Morty einfach etwas mehr Zeit für diesen Trick benötigt. Wir bleiben also dran!

Um so besser klappt das Medical Training. Unser Fokus lag auf Fellpflege, Zähne putzen und in Ruhe Abtasten lassen. Diese drei Punkte klappen inzwischen deutlich besser. Während ich am Anfang beim Bürstens ständig eine Futtertube vor Mortys Nase halten musste, damit er ruhig liegen bleibt, schaffen wir es inzwischen auch entspannt und ohne. Es ist ziemlich praktisch beide Hände für die Fellpflege frei zu haben, vor allem da Morty aktuell im Fellwechsel steckt.

Zu guter Letzt habe ich mich vor allem gefreut den Trainer-Chat testen zu können. Ich habe mich mit der Trainerin über eine unserer Baustellen ausgetauscht und einige gute Tipps bekommen, die ich in der Zukunft in die Tat umsetzten werde. Unser Problem ist, dass Morty im Treppenhaus gerne mal unsere Nachbarn anbellt. Diese Problem werden wir zukünftig mit den Tipps, die wir bekommen haben, angehen.

Meine Bewertung

Die App ist meiner Meinung nach toll aufgebaut. Ich finde es gut, dass sie so übersichtlich und ordentlich sortiert ist. Die Videos haben eine super Bildqualität, sind leicht verständlich und werden zusätzlich mit einer schriftlichen Erklärung ergänzt.

Mein Lieblingsaspekt der App und was sie von anderen Apps abhebt ist jedoch der Trainer-Chat, der in der Pro-Version zur Verfügung steht. Die Pro-Version kostet monatlich nicht mehr als meine Lieblings-Streamingdienste und bietet mir einen hohen Mehrwert. Leider fühlt man sich, wenn man keine Hundeschule besuchen möchte, manchmal beim Training doch etwas alleine und vermisst es einen Trainer an seiner Seite zu haben, der einen schon bei kleineren Fragen für Rat und Tat zur Seite steht. Ich habe mir immer eine Person gewünscht, an die ich mich bei Fragen oder kleineren Problemen wenden kann und sie mit dieser App gefunden.

Natürlich ersetzt eine App nicht den persönlichen Besuch beim Hundetrainer bei größeren Baustellen. Das ist auch nicht Sinn und Zweck dieser App. Doch ich finde sie sehr praktisch und unterstützend für die generelle Hundeerziehung und zur Problembewältigung bei kleineren Baustellen.

Falls du Interesse an der App hast kannst du sie hier herunterladen: https://pupy.co/lp/c9n784

Arbeits- und Showlinie beim Australian Shepherd

*Werbung wegen Accountnennung

Wie bei vielen anderen Hunderassen gibt es auch beim Aussie die Unterteilung in Showlinie und Arbeitslinie. Doch welche Merkmale haben die jeweiligen Linien und worin unterscheiden sich beide? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Welchen Einfluss hat die Linie auf den Charakter und Verhalten?

Übrigens: Nur weil ein Hund aus einer Linie stammt, bedeutet es nicht, dass er garantiert Wesen oder Optik dieser Linie hat. Ein Hund der Showlinie kann auch gut mal ein wahres Arbeitstier sein, während einer aus der Arbeitslinie eine Schlafmütze ist. Wie ein Hund letzten Endes ist, kann man nie voraus sagen, sondern nur eine Tendenz geben. Wer sich einen Rassehund holt, sollte sich also bestmöglich vorbereiten.

Die Show-Linie

Foto von @burningstar.aussies

Die Züchtung dieser Linie erfolgt überwiegend auf optischen Aspekten. Sie sollen auf Ausstellungen möglichst hohe Bewertungen erreichen und dies schaffen sie, indem ihr Aussehen am besten dem Rassestandard entspricht. Bei diesen Ausstellungen wird auf Schönheit und korrekten Körperbau geachtet. Charaktereigenschaften und Wesen etc. dieser Hunde spielen eher eine untergeordnete Rolle.

Aussehen:

Vom Aussehen her sind die Aussies der Showlinie eher kurz, breit und kräftig. Zudem haben sie meist eine höhere Stirn. Außerdem sind sie plüschiger, da sie mehr Fell bzw. Unterwolle haben. Das Fell hat oftmals einen höheren Weißanteil als bei den Arbeiterhunden. Allerdings wird auch viel Wert auf Hunde mit ausgeprägteren Farben geachtet.

Charakter:

Aussies der Showlinie haben weniger Arbeitstrieb als die andere Linie. Sie sollen etwas weniger aktiv, allerdings können sie auch wahre Sturköpfe sein. Auch wenn diese Hunde weniger starke Arbeitstiere sind, als ihre schmalen Kollegen, wollen auch sie beschäftigt und ausgelastet werden.

Foto von @burningstar.aussies
Foto von @burningstar.aussies

Natürlich züchtet nicht jeder Züchter nur für den Wettbewerb und ohne sich Gedanken über Charakter zu machen. Gute Züchter achten auch darauf charakterstabile Hunde zu züchten!

Die Arbeitslinie

Bild von @falbenpfoetchen

Aussehen:

Sie sind leichter, schlanker und oftmals auch kleiner als die Hunde der Show-Linie. Bei ihrer Zucht wird vor allem auf Arbeitsleistung und weniger auf Optik geachtet. Sie haben meist eine nicht so hohe Stirn und weniger Fell bzw. Unterwolle, welches außerdem pflegeleichter ist (Macht Sinn 😀 ).

Charakter:

Diese Linie entspricht eher dem Ursprung des Australian Shepherds. Bei der Arbeitslinie handelt es sich um Arbeitstiere, die für Leistung gezüchtet werden. Er ist gut zu trainieren, hat einen ausgeprägten Will-to-Please. Diese Hunde möchten Arbeiten. Aber nur weil sie Arbeitstiere sind müssen sie nicht 24/7 beschäftigt werden.

Bilder von @falbenpfoetchen

Der Linienmix

Natürlich gibt es nicht nur reine Arbeits- und Showlinie, sondern auch eine Mischung aus beidem. Je nach Anteilen der Linie in einem Hund können optische Merkmale und Charakter eher der einen oder der anderen Linie ausgeprägter sein. Garantiert ist das so wie bei den reinen Linien allerdings auch nicht.

Morty ist beispielsweise auch ein Mix aus Show- und Arbeitslinie und ich würde mal behaupten, seinen Arbeitstrieb hat er eher von Papa (Showlinie). Obwohl ich auch, vor allem in der Optik, Merkmale beider Linien erkennen kann. Doch dazu gibt es einen separaten Beitrag.

Welche Linie für welchen Halter?

Man könnte meinen der Aussie der Showlinie ist entspannter und einfacher im Handling und der Aussie der Arbeitslinie ist ein Workaholic. So einfach ist das aber nicht. Nur weil ein Hund einer Linie entspricht ist das keine Garantie für bestimmtes Verhalten. Das Wesen lässt sich nicht voraussagen. Wer sich einen Aussie anschafft, sollte immer ein gewisses Maß an Arbeitswillen mitbringen. Natürlich kann die Linie eine Tendenz geben wie stark man mit dem Hund arbeiten muss, aber ich finde nicht, dass man sich drauf verlassen sollte, dass der Showlinienhund eine Couchpotato ist. Meiner Meinung nach sollte ein Hund der Arbeitslinie definitiv zu Menschen, die auch arbeiten mit ihm Arbeiten wollen und die sich der Aufgabe bewusst sind. Gleiches gilt für mich allerdings auch für Hunde der Showlinie. Eventuell sind gewisse Triebe und Charakterzüge weniger stark ausgeprägt, der Aussie bleibt aber dennoch eine intelligente Rasse, die ausgelastet werden muss.

Eure Bilder

Mir wurden noch mehr Bilder zugesendet, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Ihr könnt ja mal raten aus welcher Linie die Hunde stammen oder ob sie wie Morty nicht nur eine Linie haben.

Ich möchte mich nochmal herzlichst bei allen bedanken, die mir ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben ♥ Ihre Accounts findet ihr bei Instagram unter @falbenpfoetchen @burningstar.aussies @benita_wohl und @hayley_on_tour

Hier findet ihr noch einige ergänzende Beiträge. Wie ist mein Leben mit einem Linienmix? Wie ist es mit einem Hund aus der Arbeitslinie?

Mein Leben mit einem Hund aus der Arbeitslinie

*Werbung wegen Accountnennung

In meinem Beitrag über die Show- und Arbeitslinie beim Australian Shepherd habe ich euch beide Linien vorgestellt und etwas allgemeiner die Eigenschaften und Unterschiede erläutert. Morty ist, wie ich bereits sagte, eine Mischung aus beiden Linien und ich kann definitiv Züge beider Linien erkennen, sowohl in Aussehen als auch Charakter. Natürlich interessiert mich aber auch, wie es mit einem Hund der einen oder der anderen Linie wäre und wie ausgeprägt sich manches Verhalten zeigen würde.

Die liebe Lena, die ihr auf Instagram unter @falbenpfoetchen findet hat einen Aussie aus der Arbeitslinie und hat sich angeboten einen Gastbeitrag darüber zu schreiben. Darf ich vorstellen: Cooper

Bild von @falbenpfoetchen

Cooper ist ein reinrassiger Aussie aus der Arbeitslinie und stellt uns damit so manchmal vor ganz große Herausforderungen im Alltag. Fast jeder Mensch, der das erste Mal auf uns trifft fragt unweigerlich, aus welcher Rasse unser Aussie-Mix denn stammt. Die Verwunderung ist jedes Mal groß, denn Cooper ist ja kein Mix. Dass die Menschen ihn aber irrtümlich für einen Mix halten hat aber auch einen ganz einfachen Grund. Als Arbeitslinie ist Cooper zwar an einige Rassestandards gebunden, jedoch beziehen diese nicht so sehr auf die Optik des Hundes, sondern eher auf die Arbeitseigenschaften. Denn genau hierfür wurde er gezüchtet, zum Arbeiten. Cooper hat weder dicke Unterwolle, eine kräftige Figur noch die typischen Ohren. Cooper ist zwar ein Blue Merle, aber bei weitem nicht so kontraststark wie in den Rassestandards vorgesehen. Die meisten halten ihn für einen Aussie-Border-Mix. 

Bild von @falbenpfoetchen

Neben der Optik wird die Arbeitslinie aber auch besonders deutlich in den Charaktereigenschaften von Cooper. Er hat einen extrem stark ausgeprägten Hüte- und Schutztrieb, ist dominant, sehr schlau und vertritt seine eigenen Ideen zunächst sehr standhaft. 

Der Hütetrieb wird so ziemlich in jeder Situation sichtbar. Bei schnellen Bewegungen von anderen Tieren oder Menschen werden diese versucht einzufangen und in den vorgesehenen Radius zurückgedrängt. Dieses Verhalten muss von uns stets im Auge behalten werden und früh unterbunden werden, wenn nicht erwünscht. Zum Hütetrieb gehört auch ganz klar das Zwicken des zu hütenden Objekts. Auch hier muss man aufpassen, einen Blick auf den Hund haben und das Verhalten unterbinden, wenn nicht gewünscht. Im Spiel mit anderen Hunden handelt es sich in 90% der Fälle nicht um ein richtiges Spiel, eher um den Hütetrieb. Cooper jagt anderen Hunden hinterher, umkreist diese und zwickt in die Hinterbeine. Er ist dabei sehr körperlich unterwegs und nimmt keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten des anderen Hundes. Auch hier sind wir als Halter gefragt dieses im Blick zu haben. 

Seinen Hütetrieb darf Cooper bei uns im Stall bei den Pferden ausleben und das genießt er total. Die Arbeit am Pferd bereitet ihm viel Freude und gibt ihm eine sinnvolle Aufgabe. 

Cooper wendet seinen Schutztrieb nur in Bezug auf seine “Herde” an. Diese besteht aus uns Menschen und unserem Pferd. Deutlich wird der Schutztrieb, wenn in Cooper’s Augen ungewöhnliche Dinge passieren. In Wäldern, besonders bei Ausritten mit dem Pferd, zeigt er Wild und Menschen konsequent mit einer stillen Anzeige an. Das Wild ergreift meistens die Flucht. Andere Menschen werden toleriert, wenn sie sich nicht “komisch” verhalten. Verhalten sich Menschen aber ungewöhnlich, dann ändert sich Cooper’s Verhalten sehr schnell. Der einst freudige Hund beäugt und beobachtet den Menschen ganz genau. Kommt dieser uns zu nah und verhält sich weiterhin komisch, kommt meist keine Androhung mehr von Cooper, sondern er geht direkt nach vorne. Auch hier ist man als Halter gefragt genau zu beobachten und entsprechend zu reagieren. 

Ich korrigiere nicht immer jeden Trieb von Cooper, da an manchen Stellen genau dieser Trieb von mir gewünscht ist. Sowohl der Hüte- als auch der Schutztrieb. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass gerade die Arbeitslinie dazu gezüchtet wurde selbstständig Entscheidungen treffen zu können und genau dieses passiert sehr häufig bei einem Aussie aus der Arbeitslinie. Da werden dann auch mal Entscheidungen des Halters hinterfragt, umgangen oder ausgepöbelt. 

Einen zeitlichen Mehraufwand hat die Arbeitslinie gegenüber einer Showlinie meiner Meinung nach nicht. Cooper hat sein tägliches Programm. Mal besteht dieses aus geistiger und mal aus körperlicher Auslastung. Die Arbeitslinie fordert viel Verantwortung durch den Hundehalter ab, aber ansonsten ist die Arbeitslinie eben auch einfach nur ein Aussie. 

Bild von @falbenpfoetchen

Fazit von Joana

Ich liebe es die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Aussehen, Charakter und Verhalten zu sehen. Das ist einfach total interessant. Vergleiche ich Morty und Cooper kann ich ganz eindeutig Unterschiede und Gemeinsamkeiten erkennen.

Beispielsweise finde ich Morty und Cooper von der Schnauze her sehr ähnlich. Beide haben keine so hohe Stirn und eine etwas längere Schnauze. Auch Morty ist nicht so kompakt und kräftig gebaut, wie es bei der Showlinie vorgesehen ist. Einen deutlichen optischen Unterschied gibt es jedoch: Morty hat eindeutig flauschigeres Fell und mehr Unterwolle. Da kommt wohl der Papa durch.

Auch charakterlich kann ich einige Gemeinsamkeiten erkennen, nur dass diese Verhaltensweisen bei Morty weniger stark ausgeprägt sind. Beispielsweise hat mein Hund zwar einen Hütetrieb, der ist jedoch weniger ausgeprägt. Er kann gut mit anderen Hunden spielen, nur manchmal muss ich ihn etwas zügeln, da er hütet. Menschen lässt er eigentlich immer ihren Weg gehen.

Nochmal vielen Dank für deinen Beitrag Lena ♥

Arbeits- und Showlinie beim Australian Shepherd

*Werbung wegen Accountnennung Wie bei vielen anderen Hunderassen gibt es auch beim Aussie die Unterteilung in Showlinie und Arbeitslinie. Doch welche Merkmale haben die jeweiligen Linien und worin unterscheiden sich beide? Welche Gemeinsamkeiten gibt es? Welchen Einfluss hat die Linie auf den Charakter und Verhalten? Übrigens: Nur weil ein Hund aus einer Linie stammt, bedeutet… Weiterlesen Arbeits- und Showlinie beim Australian Shepherd

Rasseportrait: Labradoodle

*Werbung wegen Accountnennung

Ich habe in meiner Instagram-Story gefragt, ob es vielleicht den ein oder anderen gibt, der Lust hätte einen Gastbeitrag für meinen Bog zu schreiben. Die liebe Katharina, die ihr bei Instagram unter @cooperofdoodleroodle findet hat sich gemeldet und möchte euch heute einmal den Labradoodle vorstellen.

Bild von @cooperofdoodleroodle


Heute würde ich euch sehr gerne meine Rasse vorstellen! Vorher möchte ich mich aber erst bei euch vorstellen:

Ich bin der Cooper und wohne in Rheinland-Pfalz. Geboren bin ich am 13.09.2020 bei DoodleRoodle in Römild und lebe seit dem 14.11.2020 bei meiner Familie wo ich mich auch sehr wohl fühle! Jetzt erzähle ich euch mal etwas von meiner Rasse. Nämlich dem Labradoodle!

Geschichte vom Labradoodle

Der Labradoodle wurde 1989 von einem Mann Namens „Wally Conron“ gezüchtet! Wally Conron wollte einen Blindenhund erschaffen, der aber auch gleichzeitig für Menschen mit einer Hundehaar-Allergie geeignet ist.
Daher kreuzte er einen bekannten Blindenhund nämlich den „Labrador Retriever“ mit dem Großpudel, der kein Unterfell hat. Die dabei entstandenen Hunde wurden „Labradoodle“ genannt.

Was für ein Fell haben Labradoodle?

Labradoodles können das Fell vom Labrador oder auch das Fell vom Pudel erben. Aber meistens ist es ziemlich sicher das ein ausgewachsener Labradoodle ein etwas lockigeres Fell hat!

Charakter

Labradoodles sehen nicht nur freundlich aus, sie sind es auch! Meistens lässt sich das Verhalten aber nicht so genau sagen, da zwei verschiedene Rassen im Spiel sind! Oft sind die Doodles verschmust, sozial und sind super als Familien und Blindenhund geeignet!

Versteht sich ein Labradoodle mit anderen Hunderassen?

Eigentlich verträgt sich ein Labradoodle mit jeder Hunderasse. Je früher der Hundebesitzer mit der Sozialisierung seines Hundes anfängt, desto früher wird der Hund mit anderen Hunden besser klar kommen. Aber das gilt ja sowieso für alle Hunderassen und nicht nur für den Labradoodle!

Ernährung eines Labradoodles


Da der Labrador ziemlich Verfressen ist und leicht zum Übergewicht neigen kann, sollte man sich bewusst sein, dass einen Labradoodle das meistens dann auch ist.

Das war meine kurze Vorstellung von meiner Rasse, dem Labradoodle!
C O O P E R

Bild von @cooperofdoodleroodle

Morty und die Futtermittelunverträglichkeit

Wer uns auf Instagram fleißig folgt weiß, dass Morty eine Futtermittelunverträglichkeit hat. Huhn, Schwein und einige andere Dinge bekommt Morty inzwischen nicht mehr in seinen Napf und wir sind quasi immer noch auf der Suche nach dem richtigen Futter (Ich meine es aber mit dem jetzigen gefunden zu haben 😀 ). Ich wollte euch heute erzählen, was wir für Erfahrungen gemacht haben und wie wir auf das Thema Unverträglichkeit gekommen sind.

Morty hatte schon früh so seine Problemchen mit dem Futter. Er hatte quasi von Anfang an permanent Durchfall. Sein Kot war immer sehr breiig und ich bin mir nicht mal sicher, ob er überhaupt einmal ein festes Würstchen ausgeschieden hat. Dazu waren die Haufen einfach riesig! Wir haben uns natürlich Sorgen gemacht und es beim Tierarzt angesprochen. Das muss aber nicht unbedingt etwas ungewöhnliches sein. Laut unserer damaligen Tierärztin reagiert der Welpenmagen mitunter auch einfach etwas empfindlich auf alles Neue.

Zusätzlich verweigerte Morty auch hin und wieder sein Futter. Ob das damit zusammenhängt weiß ich ehrlich gesagt nicht, doch ich gehe stark davon aus. Das Futter, das wir gefüttert haben, war auch einfach nicht das Beste. Wir haben uns nicht genug informiert!

Mit ca. 5 Monaten entdeckten wir an Mortys Bauch schwarze Flecken. Diese waren von einem Tag auf den anderen ganz plötzlich da. Ihr könnt euch nicht vorstellen was ich für einen Schreck bekommen habe. Ich Helikopter-Hundemutti ging natürlich direkt vom Schlimmsten aus. Die Flecken ließen sich aber auch nicht einfach abwischen. Wir sind dann zum Tierarzt gefahren und bekamen die Diagnose Welpenpyodermie und eine Futtermittelunverträglichkeit stand erstmalig im Raum. Wir sollten Morty dann mit einem besonderen Shampoo den Bauch abspülen und beobachten, ob dieser Ausschlag zurück kehrt. Das tat er auch und zusätzlich bekam Morty dann noch eine Schuppenflechte an seinen winzigen Hoden.

Futterumstellung

Damit waren wir uns sicher, dass Morty sein Futter nicht verträgt. Wir gingen in einen Laden für Tierbedarf und wollten uns nach einem neuen Futter umschauen, uns die Deklaration durchlesen und beraten lassen. Ich weiß inzwischen wieso ich meistens lieber im Internet bestelle, denn die Auswahl war nicht so prickelnd. Schlechte Deklaration und irre lange Listen an Inhaltsstoffen machten uns die Suche nicht leicht. Wir ließen uns beraten und entschieden uns für ein Futter. Leider eine nicht so gute Wahl wie wir später herausfanden, denn die Proteinquelle Huhn ist genau eine der Sachen, auf die Morty stark reagiert. Sein Kot wurde nicht besser, sein Ausschlag ging nicht weg um mal die harmloseren Konsequenzen zu nennen.

Eine Horrornacht!

Nach wenigen Wochen hatte Morty eines Abends furchtbare Blähungen. Wir gingen nach der letzten Pipirunde ins Bett und irgendwann wurden wir wach, weil es wirklich unangenehm roch. Unser erster Gedanke: Der hat bestimmt nur gepupst. Der Geruch verzog sich jedoch nicht. Irgendwann schauten wir nach und Morty schien fiesen Durchfall bekommen zu haben. Er hatte das ganze Wohnzimmer vollgekackt. Das meiste landete jedoch (glücklicherweise) auf einer Decke auf der Couch.

Ich begann mitten in der Nacht das Wohnzimmer zu säubern, Alex duschte Morty zunächst ab, da er auch ganz viel Kot im Fell hatte und ging dann mit Morty vor die Tür. Draußen hatte Morty wieder ganz fiesen Durchfall. Als die beiden wieder in der Wohnung waren wollte ich kontrollieren, ob Mortys Popo wider verschmutzt ist und entdeckte ganz viel Blut in seinem Fell. Er hatte blutigen Durchfall.

Ich war natürlich voller Sorge. Alex beruhigte mich etwas und somit wartete ich bis der Tierarzt öffnete. Ich fühlte mich wirklich sehr schlecht und hab mir lauter Vorwürfe gemacht. Dann konnte ich endlich mit unsere Tierärztin telefonieren. Ich habe einige Kotproben gesammelt, die ich dann in die Praxis gebracht hab. Als Auslöser stand zwar die ganze Zeit das Futter im Raum, doch wir wollten einmal abklären, ob es nicht Giardien sein könnten. Wir hatten recht schnell das negative Ergebnis und bekamen etwas gegen den Durchfall mit.

Morty blieb dann erstmal einen Tag nüchtern, bekam nur das Durchfallmittel. Am nächsten Tag kochte ich im Morosuppe und diese bekam er dann erstmal. Ich glaube es gab ca. 1-2 Tage für ihn ausschließlich diese Suppe.

Ich begab mich sofort auf die Suche. Sein altes Futter sollte Morty nicht einen Tag länger bekommen. Ich informierte mich intensiv über etliche Futter und wurde fündig. Als Absicherung habe ich noch mit einer Ernährungsberaterin ausgetauscht, was sie von dem Futter hält und ich bekam das okay.

Ich hab Morty direkt von der Morosuppe auf das neue Futter umgestellt. Ihr könnt euch vorstellen wieso ich ihn nicht normal mit dem anderen Futter umstellen wollte! Und quasi vom ersten Tag an hatte Morty plötzlichh pefekte Haufen.

Als die erste feste Wurst aus meinem Hund kam bin ich vor Freude durchgedreht. Ich musste Alex erstmal ein Bild von der Wurst schicken und habe mich mega gefreut. Ja man kann sich sehr über kacke freuen. Das Futter war zwar noch nicht das perfekte für Morty, da er dennoch immer wieder leichte Ausschläge und Schuppenflechten hatte, aber schonmal ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

Inzwischen weißt ich viel mehr über Futter und über Mortys Bedürfnisse. Futter ist so ein wichtiger Faktor in Punkto Gesundheit, man sollte nicht am falschen Ende sparen. Ich bin einfach froh, dass es Morty deutlich besser geht und er kaum noch Probleme mit seiner Verdauung hat. Dank eines Allergietests haben wir inzwischen auch eine Tendenz auf welche Inhaltsstoffe wir lieber mal ganz verzichten.

Von Anfängerhunden und keinen Anfängerhunden

Ich bin in einem Buch über die folgende Aussage gestolpert: „Der Aussie ist kein Anfängerhund“. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Aussage problematisch finde. Ich muss mich jetzt also einmal geistig auskotzen.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so richtig, weshalb man Hunde in solche Gruppen einteilt. Offensichtlich bin absolut kein Fan dieser Kategorisierung, denn ich finde, dass sie zu falschen Entscheidungen, falschen Rassebeschreibungen u.v.m. führt.

Ich finde nicht, dass man sich einen Hund anschaffen sollte, weil er einfach oder nicht einfach ist. Man sollte sich immer mit Charakter und Merkmalen auseinander setzen und sich aufgrund dessen für eine Rasse entscheiden. Nur so setzt man sich wirklich damit auseinander, ob der Hund zu einem selbst passt. Es einfach und mit möglichst wenig Arbeitsaufwand haben zu wollen, sollte kein Entschiedenes Kriterium sein. Dein Hund sollte zu dir passen, sonst wirst du nicht glücklich oder vor allem er wird es nicht!

Zudem finde ich, dass so vermeintliche Anfängerhunde charakteristisch verharmlost werden. Auch ein Anfängerhund braucht konsequente Erziehung und eine passende Auslastung. Wie ich finde werden so einige Rassen stark unterschätzt. Nehme ich mal den Labrador als Beispiel. Der freundliche, einfache Hund, der für ein Leckerli alles tut und sich mit Futter in der Hand quasi selbst erzieht. Auch der Labrador kann einem ordentlich auf der Nase rumtanzen (damit hab ich Erfahrung :D) und auch diese Rasse neigt bei falscher Erziehung und Auslastung zu Verhaltensauffälligkeiten. Ein Hund ist kein Kuscheltier!

Ab wann ist man eigentlich kein Anfänger mehr? Nach dem zweiten, dritten, vierten, fünften Hund? Bedeutet das man schonmal einem Hund hatte, dass man wirklich Ahnung hat? Auf keinen Fall! Ich kann schon Jahre lang Hunde halten und dennoch keine Ahnung haben und mich so gut wie gar nicht damit befasst haben. Ich denke wir alle hatten bereits Begegnungen mit „Die regeln das unter sich“ und „Nur mal kurz Hallo sagen“-Menschen, die gerne mal schon jahrelange Hundeerfahrung haben und dennoch so gar keine Hundeerfahrung. Jemand, der sich nicht damit auseinandersetzen möchte, der wird auch trotz Erfahrung mit manch einem Hundecharakter nicht fertig.

Und selbst wenn man schonmal einen Hund hatte und sich damit auseinander gesetzt hat, ist das nur die halbe Miete. Denn der Fokus von Rasse zu Rasse kann so unterschiedlich ein. Wer schonmal einen Jagdhund erzogen hat, der steht mit einem Hütehund vor einer ganz anderen und neuen Erfahrung. Immerhin kennt man schonmal so grundlegendes, was natürlich helfen kann.

Aber ebenso kann man mit Fleiß und Arbeitswille eine Menge erreichen und sehr viel Wissen erlangen. Auch als Ersthundbesitzer, kann man mit einem „komplizierten“ sehr gut fertig werden, wenn man bereit ist dafür etwas zu tun. Und wenn du dich vorher genug schlau machst, dann bist du schonmal auf einem sehr guten Weg.

Zudem wächst man sehr schnell mit seinen Aufgaben und lernt schnell auch seinen Hund zu verstehen. Ich bin jetzt schon viel schlauer als zu Mortys Einzug und Morty war nicht mal mein erster Hund. Man istzudem nicht allein. Man kann sich von Anfang an von einem kompetenten Hundetrainer begleiten lassen, der einem bei Ratlosigkeit weiterhelfen kann. Eine Möglichkeit, die man als „Anfänger“ und „Fortgeschrittener“ immer gut in Betracht ziehen kann.

So das waren einfach mal ein paar Gedanken zu diesem Thema. Es ist dabei natürlich einfach meine persönliche Meinung. Du darfst natürlich gerne eine andere haben 🙂

Silvester mit Hund + Tipps

Dieses Jahr wird Mortys erstes „richtiges“ Silvester und auch mein erstes Silvester mit Hund in der Großstadt. Zur Sicherheit werde ich uns also darauf vorbereiten, damit der Abend nicht zu einem Desaster wird und Morty vollkommen traumatisiert wird.

Ja ich bin zwar mit Hund aufgewachsen, doch ich komme vom Land und das Geknalle hielt sich dort in Grenzen. Die zwei Nachbarn in unmittelbarer Umgebung, die ich dort hatte haben um Mitternacht etwas Feuerwerk gezündet und nach einigen Minuten war es dann auch schon vorbei. Jeder für sich und (meistens) in einem verantwortungsvollen Rahmen, also so wirkte das auf mich als Kind. Respekt vor Feuerwerk hatte ich schon damals.

Ich habe diverse Silvesterabende in den letzten Jahren in Hamburg verbracht und hier ist es im Vergleich einfach krass. Wenn ich drei passende Worte dafür finden müsste: Chaotisch, voll und meiner Meinung nach nicht ganz ungefährlich. Versteht mich nicht falsch, ich finde aus der Ferne ist Feuerwerk wirklich hübsch anzusehen, aber irgendwie bin ich in absolut kein Fan in den Mengen, an einem Ort gezündet, durch einen Haufen besoffener Laien, weswegen es einige Orte gibt, die ich zum Jahreswechsel meide und auch die Keine-Feierorte sind aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte nun mal voll. Ich mag es auch selber nicht zünden und bin zufrieden mit meinem Knallerbsen und noch zufriedener, wenn ich nach ein paar wenigen Minuten Feuerwerk-gucken wieder ins Haus kann.

Dieses Jahr ist der Feuerwerksverkauf zwar nicht gestattet und auch das Zünden an sich ist in Hamburg verboten, aber ich bin mir sicher, dass es welche gibt, die sich nicht an die Regelungen halten. Ich möchte hier gar keine grundsätzliche Diskussion eröffnen, ob die Regelung nun gut oder schlecht ist. Soll doch jeder für sich selber entscheiden. Ich kann nur sagen, dass ich nicht allzu traurig bin, wenn es dieses Jahr mal ausfällt.

Warum sollte ich meinen Hund darauf vorbereiten?

Hunde hören, riechen und sehen deutlich besser als wir Menschen. An Silvester prasseln super viele Eindrücke auf den Hund ein. Es ist laut, die Augen werden durch das viele Leuchten irritiert und die Nase wird durch die vielen ungewohnten Gerüche strapaziert. Selbst sonst super gelassene Hunde können durch die ganzen Eindrücke sehr gestresst werden und sensibel reagieren und Stress ist nicht gut. Aber der Hund kann auch längerfristig geschädigt/traumatisiert werden, was natürlich vermieden werden sollte.

Wie sinnvoll ist Desensibilisierung?

Natürlich könnte man jetzt schonmal anfangen Feuerwerkvideos anzuschauen, doch fraglich ist wie gut dies für den Ernstfall ist. Denn zwischen einer CD und der Realität ist nochmal ein deutlicher Unterschied. Zum einen ist es eine ganz andere Laustärke und zum anderen wirkt ein abgespieltes Feuerwerk anders auf die Sinne als ein echtes und es riecht auch nicht. Aber ich sag mal: Schaden kann es nicht und wenn es auch nur ein wenig hilft, ist das doch schon eine Menge!

Falls du weißt, dass dein Hund Silvester gestresst und unsicher ist, solltest du das ganze Jahr nutzen, um an seinen Baustellen zu arbeiten und hoffentlich ist es im nächsten Jahr schon entspannter.

Silvestervorbereitung

  • Drehe rechtzeitig am Tag eine schöne auslastende Runde am besten dort wo wenig los ist. Dabei ist es sehr wichtig deinen Hund richtig zu sichern, wenn nötig sogar doppelt. Bedenke, dass gerne schon ein paar Tage vor Silvester und auch einige Tage im neuen Jahr noch gerne geböllert wird. Lasse deinen Hund auch dann nur im Freilauf laufen, wenn du dir sicher bist, dass er bei einem Knall nicht das Weite sucht und durch eine Schleppleine gesichert ist. Auch ein GPS-Tracker kann sinnvoll sein. Und am Silvesterabend reicht ein kurzes Lösen vor der Tür entweder früh oder spät genug, damit du nicht beim stärksten Feuerwerk vor die Tür gehst.
  • Wenn dein Hund noch nicht bei Tasso registriert wird’s spätestens jetzt Zeit, denn falls dein Hund doch wegläuft kann es helfen, dass er schnell wieder zu euch zurück kommt. Auch ein Anhänger mit Telefonnummer sollte sich am Hund befinden.
  • Bereite deinem Hund einen (bereits einige Zeit vorm Jahreswechsel) sicheren Rückzugsort vor, den er vorher kennenlernen und sich daran gewöhnen kann.
  • Wenn nicht grad Corona wäre, wäre Silvester auch ein toller Zeitraum, um mit dem Hund zu verreisen. Am besten dort hin wo gar nicht oder wenig geböllert wird.
  • Lasse die Vorhänge einfach zu und das Licht an. Was für dich draußen schön zu sehen ist kann deinen Hund nur zusätzlich belasten. Durch geschlossene Vorhänge und Licht wird dein Hund weniger durch das Lichtspiel irritiert.

Woher weiß ich, ob mein Hund gestresst ist?

Achte auf die Körpersprache deines Hundes. Es gibt deutliche Stresssignale. Kannst du beispielsweise Hecheln oder Pföteln beobachten, kannst du dir sicher sein, dass dein Hund gestresst ist.

Was tun wenn es Ernst wird?

  • Dein Hund spiegelt oftmals dein Verhalten. Bist du unruhig und hektisch kann sich das auf ihn übertragen. Versuche selber so ruhig wie möglich zu sein und etwas entspanntes zu machen.
  • Will dein Hund sich Ankuscheln ist das gut. Kontaktliegen ist gut für die Beziehung und gibt ihm Sicherheit.
  • Kauen entspannt, also hab genug Knabbereien für deinem Hund im Haus.
  • Ist es im Haus nicht still ist der Lärm von draußen etwas weniger beängstigend. Wie wäre es mit etwas Musik oder einem netten Film?
  • Betüddel deinen Hund nicht. Es ist wie bei all den beängstigenden Situationen, die man mit dem Hund miterlebt. Man soll dem Hund Sicherheit geben, aber ihn nicht in seiner Angst bestätigen. Aber du sollst ihn auch nicht ignorieren. Findet er bei dir nicht die Sicherheit, kümmert er sich selbst darum und das willst du nicht.
  • Bellt der Hund viel kann eine Hausleine helfen, doch manchmal ist das Bellproblem schon tiefer verankert und lässt sich nur über einen langen Zeitraum lösen.

Ich hoffe für euch ist der ein oder andere hilfreiche Tipp dabei und ihr übersteht dieses Tag dieses Jahr gut. In dem Sinne: Einen guten Rutsch ♥

Haufen sammeln für Anfänger und Fortgeschrittene

*Werbung wegen Markennennung

Ich sammle Mortys Haufen immer ein. Nur wenn ich nicht ankomme, weil er sich mitten in einen Busch erleichtert hat, lasse ich ihn mal liegen. Das hat einige Gründe:

  1. Ich tue meinen Mitmenschen gerne einen Gefallen. Ich trete ständig selber in Hundehaufen und das ist einfach super eklig! Den Haufen aufsammeln ist ne Sache von Sekunden und gar nicht so schlimm. Den Haufen aus dem Schuhprofil rauszubekommen ist super eklig, dauert lange und bei dem Geruch bin ich dauerhaft am würgen. EKLIG!
  2. Auch rechtlich kann es beim Liegen lassen ganz schön Ärger geben. Je nach Bundeland kann man ein saftiges Bußgeld kassieren. An manchen Stellen wird das von Gerichten sogar als fahrlässig angesehen, denn durch Haufen kann auch manch eklige Sache übertragen werden. Dann kann es sogar richtig teuer werden. Außerdem kann dir dein Vermieter kündigen, wenn du deiner Pflicht nicht nachkommst und die Haufen im Gemeinschaftsgarten liegen lässt.
  3. Ich hatte es bereits geschrieben. Durch Hundehaufen wird so manch eine eklige Sache übertragen. Nicht nur von Hund auf Mensch, sondern auch von Hund zu Hund. Würmer, sonstige Parasiten, Viren können ihren Weg über den Kot von einem zum anderen Hund finden. Dass man die Häufchen liegen lässt ist somit auch gegenüber anderen Hundehaltern fahrlässig.

Plastiktütchen

Die herkömmlichen Plastikbeutel gibt es in jedem Tierbedarf oder online super günstig zu kaufen. In Hamburg werden die Beutelchen von der Stadtreinigung kostenlos zur Verfügung gestellt und auch an vielen anderen Orten bekommt man diese Beutel umsonst. Oftmals hängen sie an Hundeausläufen einfach rum und man kann sich welche für seinen Spaziergang mitnehmen.

Die herkömmlichen Tüten bestehen meist aus Polyethylen. Ein Material, welches unter anderem aus Erdöl hergestellt wird. Die Produktion dieser Tüten hat einen großen Einfluss auf den Klimawandel. Hinzukommt, dass es Produkte sind, die nur für den einmaligen Gebrauch hergestellt werden und anschließend in ihrer Entsorgung auch problematisch sind. Unfachgerechte Entsorgung trägt zu mehr Mikroplastik in unserer Umwelt bei. Und auch die Entsorgung im Müll macht die Tüten nicht umweltfreundlicher.

Ich bin ganz ehrlich. Bei dem Verschleiß an Plastikbeuteln blutet einem manchmal das Herz. Morty macht nicht immer nur einen einzigen Haufen am Tag und dann kommt ne Menge zusammen und es gibt noch mehr Hunde. In ganz Deutschland kommen jährlich ca. 500 Millionen Beutel zusammen! Deswegen bin ich froh, dass es den Trend zu nachhaltigeren Alternativen gibt, auch wenn diese noch etwas ausgereift werden können.

Welche Alternativen gibt es?

Ich muss gleich dazu sagen, dass die Möglichkeiten leider noch nicht so ausgereift sind, wie man es sich wünscht. Doch sie sind ein Schritt in die richtige Richtung und ich bin sicher, dass es bald auch bessere Alternativen gibt, dennoch möchte ich euch einige Möglichkeiten präsentieren.

Bio-Plastik:

Bio-Plastik ist nicht gleich Bio-Plastik, denn es lässt sich in zwei Gruppen unterteilen. Entweder es wird aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt oder es ist biologisch abbaubar. Doch leider gibt es noch keine Vorschriften, wann sich die Tüte Bio nennen darf.

Toll ist, wenn dieses Plastik aus nachwachsenden Rohstoffen und nicht wie die Standard-Tüte aus Erdöl hergestellt wird. Allerdings werden oftmals Mischungen aus normalem und Bioplastik genutzt.

Doch auch der Bio-Plastik-Anteil ist nicht bedenkenlos nutzbar, denn entgegen seinem Ruf ist es nicht umweltfreundlicher als normales Plastik. Leider kommen für die Herstellung oftmals Pestizide und Monokulturen zum Einsatz und die Beutel sind auch in ihrer Entsorgung nicht unproblematischer als normale Tüten.

Biologisch abbaubares Plastik ist nicht immer aus nachwachsenden Rohstoffen, es zersetz sich aber in einem angemessenen Zeitraum. Wichtig ist zu schauen, ob die Tüten auch unter nicht-industriellen Bedingungen abbaubar sind. Ansonsten bauen sich die Beutelchen in der Natur nicht von selber ab und werden ähnlich wie normales Plastik zu Mikroplastik. Diese Beutel zerfallen ausschließlich unter speziellen Bedingungen in Kompostieranlagen.

Steht auf der Tüte „Heimkompostiertbar“ so kann sie sich auch in der Natur oder auf dem heimischen Komposthaufen zersetzen (Was natürlich nicht heißen soll, dass man die Tüte irgendwo hinschmeißen soll)

Recycling-Plastik:

Ich bin ein großer Fan davon Materialien wiederzuverwenden. Noch gibt es leider kaum oder keine Beutel, die aus 100% recyceltem Material bestehen und letzten Endes landen auch diese Tüten in Müllverbrennungsanlagen.

Polyvinylalkohol:

Diese Tüten sind komplett biologisch abbaubar und wasserlöslich. Für manch einen erscheint das als Nachteil ich finde dies jedoch gar nicht so schlecht. Man sollte sie halt trocken lagern! Ich selber nutze diese Tüten im Moment sehr gerne und finde, dass man es mal ausprobieren sollte. Man sollte sich nicht zu sehr von negativen Kommentaren beeinflussen lassen, sondern es einfach ausprobieren.

Papiertüten:

Papier wird aus einem nachwachsenden Rohstoff hergestellt. Leider haben die Papiertüten dennoch keine gute Klimabilanz in ihrer Herstellung. Viel Material, damit die Tüten reißfest sind, Wasser und Energie für die Herstellung, Energielieferanten aus fossilen Brennstoffen. Außerdem stammt das Holz für die Papierherstellung oftmals nicht aus Deutschland, sondern aus weltweiten Gebieten.

Im Vergleich zur konventionellen Plastiktüte, schneiden sie dennoch besser ab. Will man noch mehr auf die Umwelt achten, sollte auf Tüten aus regionalem Holz oder aus recyceltem Papier zurückgegriffen werden. Ein dickes Plus gibt es für die Entsorgung dieses Materials, denn Papier verrottet relativ schnell.

Welche Anbieter gibt es?

Die Standard-Plastikbeutel bekommt ihr an jeder Ecke von etlichen Anbietern. Ich möchte die Aufmerksamkeit etwas auf Hersteller nachhaltiger Alternativen hinweisen. Auch wenn sie noch nicht perfekt sind bin ich begeistert und finde:

Wenn ihr euch auf die Suche nach einer nachhaltigeren Alternative macht, nehmt euch von einfach grün gefärbten Beuteln in Acht. Ja manch ein Hersteller möchte mit etwas grüner Farbe in der Plastiktüte nachhaltig den Anschein herstellen, obwohl sie es nicht sind.

Wie die Haufen richtig entsorgen?

Ab in die Schwarze Tonne damit! Nicht in den Bio-Müll, nicht in die gelbe Tonne, nicht auf den Komposthaufen. Viren, Bakterien etc. brauchen nämlich höhere Temperaturen um vernichtet zu werden. Diese können in den genannten Möglichkeiten nicht erreicht werden. Also ab in den Restmüll.

Was ich allerdings schade finde ist die Entsorgung. Restmüll wird meistens verbrannt und somit landet egal welche Verpackung du nutzt dein Hundehaufen in seiner Ökotüte sowieso in der Müllverbrennungsanlage. Auch die Sortieranlagen können zwischen unterschiedlichen Plastikarten nicht unterscheiden.

Fazit

Ich finde es gut, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Alternativen zur normalen Kacki-Tüte immer größer wird. Ich finde es Wahnsinn wie viel Plastikmüll tatsächlich entsteht. Generell finde ich machen wir im Moment einen schönen Wandel zum nachhaltigeren Leben durch und ich halte dies für eine sehr schöne Entwicklung.

Allerdings ist das Thema Nachhaltigkeit kein leichtes, denn viele Konzepte sind noch nicht vollkommen ausgereift. Noch hat alles einen Haken. Klar haben alle möglichen Alternativen noch ihre besonderen Nachteile, doch das finde ich nicht schlimm. Es wird immer weiter geforscht, überlegt und entwickelt und Produkte werden nach unseren Wünschen produziert. Ja die Tüten sind alle noch nicht perfekt aber ein guter Schritt in die richtige Richtung. Kleinvieh macht auch Mist 🙂

Die für mich beste Alternative sind aktuell die Tüten aus Polyvinylalkohol, da sie biologisch abbaubar und wasserlöslich sind. Noch hatte ich nie Plötzlich ein Haufen ohne Tüte in der Hand, weil die sich so schnell auflösen. Ich denke man sollte es einfach ausprobieren, ob diese Alternative zu einem passt.