Wilkommen Curly

Anfang Mai wurden wir zum zweiten Mal Pflegestelle für einen Tierschutzhund aus Spanien. Fast ein Jahr nach Peter haben wir einem Welpen ermöglicht zu uns zu kommen und hier ihr hoffentlich Für-Immer-Zuhause zu finden. Insgesamt war die kleine Maus Curly nur kurz bei uns. Nach knapp 2 Wochen ist sie bereits wieder ausgezogen. In dieser Zeit ging es vor allem darum sie ankommen zu lassen und an das Leben mit Menschen zu gewöhnen. In diesem Beitrag möchte ich euch etwas mehr erklären wie unsere Zeit mit Curly war.

PS: Eigentlich hätte ich schon früher wieder Pflegestelle werden wollen, doch ich muss mich ja auch nach meinem Partner richten 😀

Wie wir zu Curly gekommen sind.

Nach Peters Aufenthalt bei uns wusste ich, dass ich irgendwann wieder Pflegestelle werden möchte. Immer wieder sind die wundervollen Notnasen der Salva Hundehilfe e.V. auf meinem Bildschirm erschienen & immer wieder hätte ich am liebsten alle aufgenommen. Ich musste meinem Partner allerdings ausreichend Zeit geben, bis auch er wieder bereit dazu war eine weitere Fellnase aufzunehmen.

Eines Tages ist ein süßer kleiner Dackel-Mix ca. 4-5 Monate alt auf meiner Startseite erschienen und ich war sofort begeistert. Der passt hier rein, habe ich mir gedacht. Dann musste nur noch Alex überzeugt werden, was nicht schwer war. Der kleine Rüde hat allerdings schon sein Zuhause gefunden. Ich habe mich dann mit dessen Ansprechpartnerin beim Verein ausgetauscht & diese hat uns Curly vorgeschlagen.

Hatten wir Bedenken?

Uns war von Anfang an bekannt, dass es sich bei Curly um einen Welpen handelt. Einerseits haben wir uns sehr darauf gefreut, andererseits wissen wir durch Morty auch ganz genau wie anstrengend Welpen sein können. Die Sorge, dass man überfordert sein könnte, ist immer da.

Außerdem war uns auch bekannt, dass sie unsicher sein soll. Da fragt man sich immer wie sich das zeigt und ob wir überhaupt die Richtigen sind, ihr dabei zu helfen diese Unsicherheit zu überwinden.

Und natürlich fragt man sich wie der eigene Hund mit der Situation umgehen wird, denn für Morty war es natürlich auch eine sehr große Umstellung.

Tag der Ankunft

Ca. 2 Wochen nach dem ersten Kontakt konnte Curly einreisen. Die Hunde wurden an einem Freitag Vormittag in einen Transporter geladen und machten sich dann auf ihre lange Fahrt aus dem spanischen Tierheim in LaLinea in den Norden Deutschlands. Wir hatten eine WhatsApp-Gruppe in der wir über den Transporter informiert wurden. Ist er pünktlich? Hat er Verspätung? Da der Transporter eigentlich nur nach Berlin fahren sollte, aber einige Hunde hier in den Norden sollten, wurde ein Felltaxi vom Verein organsiert, das die Hunde an ihren Zielort in der Nähe von Hamburg brachte. Durch einige Staus verspätete sich dieses um eine knappe Stunde.

Curly durfte als Zweite aus dem Taxi aussteigen. Da sie sehr ängstlich war, wurde als erstes die Fahrerin angepinkelt und wollte das mit dem Einstellen des Sicherheitsgeschirrs nicht so richtig klappen, also haben wir sie kurzerhand in unsere Transportbox gebracht, um sie sicher nach Hause zu bringen.

Eigentlich wollten wir die beiden Hunde auf neutralem Boden zusammen führen, doch da Curly so unsicher war, haben wir uns dagegen entschieden uns es langsam mit der Box zuhuse gemacht. Diese haben wir zunächst geschlossen ins Wohnzimmer gestellt und schließlich irgendwann geöffnet. Morty hat das kleine ängstliche Wesen in Ruhe gelassen, sodass sie langsam ankommen konnte.

Wie haben sich die beiden Hunde verstanden?

Morty hat das gut gemacht. Er hat die kleine Maus nicht bedrängt. Allerdings brauchte er etwas Zeit um Nähe mit ihr zuzulassen. Curly war nämlich auf Anhieb an Morty orientiert und hat seine Nähe gesucht. Immer wieder ist sie zu ihm gegangen, um sich neben ihn zu legen und anzukuscheln. Er ist dann immer aufgestanden, um sich woanders hin zu legen. Wichtig für uns war dann Morty den Raum zu schaffen, den er benötigt.

Aber nach einigen Tagen lies Morty mehr und mehr nähe zu und Curly verstand, dass sie ihm ab und zu auch mal Raum lassen muss. Aber sie haben sich angenähert und irgendwann miteinander gespielt, gekuschelt und Unfug gemacht.

Was konnte Curly?

Mir Curly mussten wir an einigem arbeiten. Zu Beginn war sie vor allem in Bezug auf Menschen sehr unsicher, ließ sich nicht anfassen und nur ungern hochheben. Aber auch draußen war zunächst alles etwas gruselig, während ihre Orientierung an uns gleich Null war. Nur Morty war für sie ein Orientierungspunkt.

Unser Fokus lag zunächst darauf sie an den Umgang mit Menschen zu gewöhnen, an ihrer Orientierung mit uns zu arbeiten und natürlich die Grunddinge zu üben. Damit meine ich vor allem Stubenreinheit, denn diese stellte für uns ein großes Problem dar. Nicht in der Hinsicht, wie man jetzt denken könnte, sondern, weil sie nicht machen wollte/konnte.

Zwei Tage hat es gedauert bis sie hier zum ersten Mal überhaupt einen Haufen gemacht hat. Gepinkelt wurde nur, wenn sie wirklich nicht mehr anhalten konnte. Beides in der Wohnung. Trotz regelmäßiger Besuche auf einer ruhigen Wiese gingen die ersten „Unfälle “ in den Flur, das Bad und ihre Box. Draußen machen war Fehlanzeige. Aber nach knapp zwei Wochen kam der Durchbruch. Sie hat sich getraut auch draußen ihr Geschäft zu verrichten.

Auch bei Spaziergängen ist sie regelrecht aufgeblüht. Sie hat geschnuppert, geflitzt mit Morty gespielt und irgendwann auch die Zeit mit Mortys Kumpelinen Reva und Laska genossen.

In all den genannten Punkten machte Curly schnell Fortschritte. Wurde täglich immer orientierter an uns, ließ Körperkontakt zu, kuschelte richtig mit uns und wurde immer neugieriger und weniger unsicher.

Wie lief die Vermittlung ab?

Eigentlich kümmert sich der Verein um die Vermittlung. Die Hunde werden inseriert, potenzielle Familien können den Hund besuchen. Dadurch, dass ich auf Instagram sehr aktiv bin sind auch Menschen von dort auf uns zu gekommen. Wenige Tage nach ihrer Ankunft hat sich jemand bei mir gemeldet und hat Curly besucht. Diese übertraf all meine Erwartungen. Sie war super zutraulich, hat sich Kraulen lassen und mit Morty gespielt. Leider hat es mit den ersten Interessenten nicht gepasst und so haben wir weiter gesucht.

Ich habe dem Verein ein Update zu Curly und ihrem Verhalten gesendet und dieses mit Bildern und Videos ergänzt. Auch auf Instagram habe ich ein Update geteilt. Nach kurzer Zeit meldete sich ihr perfect Match über den Verein. Spontan ein erstes Treffen ausgemacht & sie hat das Pärchen im handumdrehen verzaubert.

Wo Curly jetzt ist fragt ihr euch jetzt sicherlich, doch ich finde es ist nicht meine Entscheidung Details dazu heraus zu geben. Ich denke, dass sie ein tolles Zuhause gefunden hat.

In Hamburg sagt man Tschüss…

So heißt es für uns heute Abend, denn Curly zieht in ihr Für-Immer-Zuhause. Einerseits spüre ich Erleichterung, denn sie ist dort sehr gut aufgehoben und ich habe wieder mehr Zeit für mich und Morty. Zwei Hunde ist nochmal ganz anders als ein Hund und manchmal auch sehr anstrengend, vor allem, wenn der zweite noch so viel Lernen muss. Dennoch wächst einem so ein Tier wahnsinnig schnell ans Herz und es tut auch immer etwas weh sie gehen zu lassen! Also lasse ich sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen.

Ich wünsche Curly alles Gute für die Zukunft und dass sie ein ganz zauberhaftes Leben hier führen wird. Ich hoffe, dass ich sie nicht aus den Augen verlieren werde und weiter mit erleben kann wie sie sich entwickelt, auch wenn sie längst ihr Zuhause gefunden hat.

Buchvorstellung: Verhaltensbiologie Hund Praxisbuch – Wie Rasse, Geschlecht, Aussehen und Alter das Verhalten beeinflussen von Udo Gansloßer & Petra Krivy

*Werbung – Selbstgekauft

Als Hundehalterin, aber auch zukünftige Hundetrainerin, interessiere ich mich sehr für Hundeverhalten und dessen Ursprung. Nicht unterschätzen sollte man dabei verhaltensbiologische Gründe. So manches Verhalten von Morty kam mir bereits plausibler vor, als ich mich mit diesem beschäftigte. Eine passende Lektüre zu diesem Thema bietet der Kosmos-Verlag, die sich nicht nur rein theoretisch mit der Verhaltensbiologie des Hundes beschäftigt, sondern zusätzlich eine Menge Fallbeispiele passend zum Thema liefert.

Inhalt

In dem Buch wird sich mit allen möglichen Aspekten der biologischen Ursache von Verhalten auseinander gesetzt. Wie beeinflusst das Geschlecht die Rasse? Warum kann auch das Aussehen einen Einfluss auf das Verhalten haben? Warum neigen Hunde mit rötlicher Fellfärbung z.B. eher zu gestresstem und unsicherem Verhalten? Welche Verhaltensweisen können mit dem Alter des Hundes zusammen hängen? Welchen Einfluss hat das fehlen bestimmter Reize im Welpenalter auf das spätere Verhalten? Das Buch beschäftigt sich mit all diesen Fragen.

Ergänzt wird das Buch durch zahlreiche Fallbeispiele aus der Praxis, sodass das Theoretische direkt mit mehreren Praxisbeispielen belegt wird. Beispielsweise wird im Kapitel Verhalten und Geschlecht der vermeintliche Welpenschutz angesprochen und anhand mehrere konkreter Beispiele erläutert. Konkret wird unter anderem der Fall einer Hündin vorgestellt, die die Welpen einer anderen tötete.

Bei den Fallbeispielen wird zunächst das bestehende Problem geschildert, oftmals anhand einer Zusammenfassung des Leidweges eines Mensch-Hunde-Teams. Oft folgt darauf hin der in dem Fall konkret erfolgte Lösungsansatz und eine genauere verhaltensbiologische Analyse der Problematik.

Bewertung

Das Buch hält definitiv was es verspricht! Es lässt sich trotz eventueller komplexer Zusammenhänge sehr gut und verständlich lesen, was es deutlich einfacher verdaulich macht als andere Bücher zu dem Thema. Die Praxisbeispiele lockern den Theorieteil sehr auf, was ich das super positiv empfand. Zumal ich die praktischen Einblicke sehr interessant fand. Gut fand ich auch die Hinweise darauf, dass die Lösungswege keine Pauschal-Anleitung für alle Fälle sind und eine individuelle Betrachtung immer notwendig ist.

Ich habe an diesem Buch absolut nichts zu beanstanden, es ist sogar bisher mein absoluter Bucuh-Favorit!

Für wen ist dieses Buch geeignet?

Durch die verständliche Schreibweise des Buches gemischt mit den Praxisbeispielen ist das Buch nicht nur interessant für Menschen mit viel Hundeverhalten-Hintergrundwissen, sondern macht es auch super für normale Hundehalter, die sich gern im Bereich Hundeverhalten weiterbilden möchten.

Dürfen Welpen Treppen steigen?

„Man sollte seinen Hund im ersten Lebensjahr immer die Treppen hoch/hinunter tragen!“ Diese Aussage haben die Meisten von uns bereits gehört und diese Regel kenne ich inzwischen seit etlichen Jahren. Zugegeben habe ich mich überwiegend daran gehalten, bis Morty jedoch etwas zu schwer für mich wurde. Doch wie viel Wahrheit steckt eigentlich hinter dieser Aussage? Wo ist ihr Ursprung? Was sollte man ggf. beachten?

Woher stammt diese Aussage?

Ursprung dieser „Regel“ ist die Vermutung, dass Treppen steigen den Bewegungsapparat, vor allem die Gelenke, stark belastet. Dieser ist noch nicht richtig ausgebildet und dadurch können z.B. Hüftprobleme entstehen. Verhindert werden soll dies, indem man die Welpen die Treppen trägt, bis sich die Wachstumsfugen geschlossen haben. Wann das der Fall ist variiert stark von Hund zu Hund. Tendenziell ist dies bei kleineren Hunden jedoch früher der Fall als bei großen Rassen. Diese bis zum vollendeten Wachstum die Treppen zu tragen ist jedoch ziemlich unrealistisch!

Was sagt die Wissenschaft zu dieser Regel

Grundsätzlich spricht nichts dagegen den Welpen Treppen kontrolliert steigen zu lassen. Es kann sogar förderlich für den Bewegungsapparat sein. Ein gewisses Maß an Bewegung ist sogar notwendig für eine optimale Entwicklung. Zu wenig kann sogar Fehlbildungen begünstigen.

Die Dosis macht jedoch das Gift. Wie immer kommt es natürlich auch auf die Menge an. Eine Überbelastung des Bewegungsapparats kann vor allem bei jungen Hunden zu Schäden führen. Jedoch nicht nur in Bezug aufs Treppen steigen, sondern auf Bewegung aller Art. Das heißt, dass ich mit meinen Hund im 4 Lebensmonat nicht täglich mehrfach langsam in den vierten Stock hinauf steige, sondern, dass ich ihn zunächst langsam an eine oder wenige Stufen heran führe, um ihm das Treppen steigen beizubringen.

Inwiefern Spätfolgen von Treppen laufen vorkommen können, ist noch gar nicht erwiesen. Dass es auf jeden Fall schädigend ist, seinen Welpen Treppen laufen zu lassen. ist falsch. Was jedoch auf der Hand liegt, ist dass beim unkontrollierten Treppen steigen vor allem für tollpatschige Welpen ein Verletzungsrisiko besteht. Schuld ist daran sind allerdings nicht die Stufen, sondern mögliche Stürze, Sprünge etc.

Natürlich sollte zudem auf die Rasse geschaut werden. Bei kurzbeinigen Rassen mit langem Rücken wird generell empfohlen Treppen weitestgehend zu vermeiden.

Warum Treppen laufen trainiert werden sollte:

Klar ist, dass ein Hund, vor allem die Größeren, definitiv in der Lage sein sollte Treppen eigenständig, ruhig und ohne Angst zu überwinden. Wichtig ist dies langsam und Schritt für Schritt zu trainieren. Ein Hund sollte lernen langsam und kontrolliert die Treppen hinauf oder hinunter zu laufen ohne zu springen oder wie ein wilder die Treppe hinunter zu sprinten. Dann stellt natürlich die unkontrollierte Bewegung ein Verletzungsrisiko dar.

Für den Anfang sollte sollte auch darauf geachtet werden auf „hundesicheren“ Treppen zu trainieren. Sprich die Stufen sollten rutschfest sein, groß genug und bestenfalls mit einem entsprechenden Geländer versehen sein, damit der Hund keine Angst vor der Treppe entwickelt, weil er z.B. ausgerutscht ist.

Keine Panik, wenn der Welpe alleine an der Treppe steht. Eine panische Reaktion kann dazu führen, dass der Hund erschrickt und zukünftig Angst vor der Treppe hat oder sogar aus Panik fällt.

Regeln für sicheres Treppen laufen:

  1. Den Welpen nicht alleine oder unbeaufsichtigt Treppen steigen lassen.
  2. Treppen laufen Schritt für Schritt lernen. Für den Anfang reichen wenige Stufen.
  3. Langsam und Ruhig laufen. Stufe für Stufe und die Anzahl nach und nach erhöhen-
  4. Vor der Treppe warten trainieren.

Eine einzigartige Erinnerung

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Vor ca. 2 Jahren ist Morty in unser Leben getreten. Dabei ist er uns innerhalb kürzester Zeit ans Herz gewachsen und hat unser Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Dieses Lebewesen ist inzwischen ein zentraler Punkt in unseren Leben und nicht mehr weg zu denken. Denke ich an Morty, denke ich an Liebe, Freude, Kuscheln und all die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Und ist er mal nicht bei mir fühlt es sich irgendwie seltsam an. Aber natürlich kann er mich nicht immer und überall hin begleiten. Es gibt Orte, an die er einfach nicht mitkommen kann. Dennoch liebe ich es mir Erinnerungsstücke zu schaffen und bei mir zu tragen.

So wie mir geht es vielen anderen HundehalterInnen und ich habe das perfekte Schmuckstück dafür bei Infinity Paws gefunden. Ich möchte euch heute diesen kleinen Shop vorstellen und habe dafür die beiden Gründer Katharina und Dominik mit einigen Fragen durchlöchert.

Woher kenne ich Infinity Paws?

Erstmal möchte ich euch verraten woher ich diesen Shop überhaupt kenne. Ich liebe es durch die Instagram-Welt zu streifen und neue Accounts, Menschen und Firmen zu entdecken. So bin ich auch an einem Tag auf die Instagramseite @infinity.paws gestoßen & dort hängen geblieben. Der elegante und filigrane Schmuck hat mich direkt angesprochen und ich bin ihnen gefolgt. Ich wollte mir diesen Shop merken, da ich überlegt habe mir dort ein Erinnerungsstück fertigen zu lassen. Nachdem ich dann eine kurze Weile fleißige Followerin war, hatte ich eines Tages eine total liebe Kooperationsanfrage im Postfach gehabt, über die ich mich riesige gefreut habe. Ich wusste diesen Shop muss ich euch einfach vorstellen!

Nicht viel später war ich Besitzerin von gleich zwei wunderschönen Schmuckstücken. Ich habe mir einmal eine Halskette mit Mini-Herzanhänger und ein Armband mit Plättchen ausgesucht. Auf der Kette ist Mortys Pfotenabdruck verewigt und auf dem Armband ist sein Name und sein Pfötchen eingraviert. Inzwischen teste ich die Produkte fast ein halbes Jahr und bin nach wie vor begeistert.

Doch erstmal zur Vorstellung

Hinter Infinity Paws stecken Katharina & Dominik aus Wien und natürlich als wichtigstes Teammitglied ihr Jack Russel Terrier Emil! Die drei haben letzten Sommer ihren Shop Infinity Paws gegründet und verkaufen nun personalisierten Schmuck. Nicht nur als HundebesitzerIn wird man dort fündig, auch BesitzerInnen anderer Haustiere dürfen sich dort personalisierten Schmuck anfertigen lassen.

Gegründet haben sie ihren Shop aus Liebe zu ihrem Emil. Als Hundeeltern wissen sie ganz genau wie schwer es ist, wenn der Vierbeiner mal nicht mit dabei sein kann, aber um doch immer etwas von ihnen bei sich zu haben (abgesehen von Tierhaaren an der Kleidung) gibt es ihre wundervollen Schmuckstücke.

Wie entwickeln sie ihre Produkte?

Anfangs waren sich die beiden…äh drei nicht sicher welche Produkte und Gravuren sie anbieten möchten, doch ihre Entscheidung fiel zunächst auf Nasen- und Pfotenabdruck. Dabei lag ihnen ein klassisches & zeitloses Schmuckstück am Herzen, mit ausreichend Platz für die Gravur, damit diese auch wirklich zur Geltung kommt.

Weitere Produkte sind z.B. durch Kundenwünsche entstanden. Beispielsweise eine neue Gravurart. Eine Kundin hat sich ihr Pferd als eine Lineart auf ihrem Schmuckstück gewünscht und dies hat sie auch bekommen. So kann man sich inzwischen nicht nur Nasen-, Pfotenabdruck oder den Namen eingravieren lassen, sondern auch ein Lineart-Portrait seines Lieblings oder bald auch Lieblinge. Denn auch Mehr-Haustierhalter werden sich bald mehr als nur ein Tier gravieren lassen können.

Seit neuestem findet ihr dort auch schöne Siegelringe aus 925 Sterling-Silber. Dabei bleibt es aber nicht, denn es sind noch viele weitere schöne Ideen in Planung. Beispielsweise Ketten und Armbänder mit mehreren Anhängern. Wir dürfen also gespannt bleiben.

Wie wird mein Schmuckstück personalisiert?

Zunächst musst du dir dir im Shop ein Schmuckstück deiner Wahl aussuchen. Dies kann z.B. ein Armband sein. Es gibt auch Ketten und Ringe. Anschließend musst du ein Foto mit der Pfote, der Nase oder des Portraits deines Hundes hochladen. Anhand dieses Bildes wird ein Abdruck oder dein Portrait dann auf dem Schmuck graviert. Thats it!

Mein Eindruck

Ich bin total begeistert. Hinter Infinity Paws stecken zwei wirklich liebe Menschen, die ganz tolle Produkte entwickelt haben. Der Service ist absolut klasse. Meine Schmuckstücke waren in NullkommaNix hier.

Ihre Ziele haben sie grandios umgesetzt und ich bin mal so frech neben zeitlos und filigran noch weitere Worte der Beschreibung hinzuzufügen. Ich finde die Schmuckstücke nämlich auch absolut elegant und dezent, dabei wunderschön. Cool finde ich auch, dass man persönliche Wünsche mit einfließen lassen kann. Auch die Qualität ist einfach 1a.

Hinzu kommt, dass ich es cool finde, wenn Unternehmen sich für den Tierschutz einsetzen. Pro Bestellung bei Infinity Paws geht 1 Euro an die Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Welpenschutz

„Dem passiert schon nichts – der hat noch Welpenschutz!“ – Eine Aussage, die ich so oder so ähnlich schon etliche Male gehört habe. Sowohl zu Mortys Welpenzeit, als auch in Hundebegegnungen mit fremden Welpen als er schon erwachsen war. Diese Aussage bereitet mir jedes Mal Gänsehaut, denn den Welpenschutz, so wie wir ihn oft pauschal meinen, gibt es gar nicht. Wann genau es tatsächlich einen Welpenschutz gibt, wann nicht und worauf wir bei Hundebegegnungen mit unserem Welpen achten sollten möchte ich euch in diesem Beitrag verraten.

Wann gibt es einen Welpenschutz?

So etwas wie Welpenschutz gibt es tatsächlich unter Hunden aus einem Familienverband, die sich einander sehr nahe stehen. Diese unterstützen sich tatsächlich auch häufig bei der Jungtieraufzucht. Welpenschutz bedeutet aber nicht, dass die Kleinen tun und lassen können was sie möchten. Die erwachsenen Hunde werden sie dennoch korrigieren und bei der Erziehunghelfen. Gerade solche Korrekturen wirken aus Menschensicht häufig ziemlich fies. Verletzen wollen steck da aber nicht hinter.

Wann gibt es keinen?

Auch der Welpenschutz im eigenen Rudel gilt nicht immer. Vor allem bei unausgeglichenen Beziehungen zwischen Hündinnen innerhalb einer Gruppe, kann es es zur Konkurrenz zwischen diesen kommen. Ein mögliches Ende dieser Konkurrenz ist tatsächlich die Tötung der Welpen und somit das Ausschalten der Konkurrenz für die eigenen Nachzuchten. Bei Rüden kommt dies zwar i.d.R. nicht vor, dennoch ist Vorsicht manchmal besser als Nachsicht.

Noch fataler kann es bei Fremdhunden werden, denn oftmals ist der angebliche Welpenschutz eine Bedingung seinen Welpen in eine Hundebegegnung mit einem völlig fremden Hund zu lassen. Dabei wäre es für diesen nur natürlich die Konkurrenz für die eigenen Nachkommen zu beseitigen. Welpen leben außerhalb ihres eigenen Familienverbands ziemlich gefährlich.

Warum passiert dann nicht häufiger etwas?

Jetzt wissen wir also, dass dem Fremdhund erstmal ziemlich egal ist, ob das ein Welpe ist, dennoch haben viele unserer Welpen ja die Welpenzeit überlebt ohne schlimme Erfahrungen mit Fremdhundebegegnungen zu sammeln. Warum ist das so?

Ganz einfach. Die fremden Hunde sind in dieser Hinsicht einfach gut erzogen, das hat nichts mit Welpenschutz zu tun. Man sollte dennoch darauf achten auch seinen Welpen anständig mit Fremdhunden zusammen zu führen und diese nicht einfach drauf losstürmen zu lassen. Außerdem sollte man einschreiten, wenn man merkt, dass es dem anderen Hund zu viel wird. Denn gerade dieses quirlige und grenzenlose Verhalten, welches Welpen oftmals haben, stößt nicht immer auf Begeisterung.

Mein Hund mag keine Welpen – stimmt etwas mit ihm nicht?

Mag ein Hund keine Welpen oder versucht diese sogar zu verletzen bedeutet das nicht, dass mit dem Hund nichts stimmt, denn eigentlich ist sogar ziemlich natürlich. Fremdes Genmaterial ist für sie nicht schützenswert. Wie oben beschrieben müssen Welpen auch oft noch Grenzen kennenlernen. Nicht jeder Hund ist von grenzenlosem Verhalten ein Fan.

Hundefreundliche Stadt

Denkt man an das perfekte Hundeleben hat man wohl ein Haus mit Hof auf dem Land im Kopf. Tatsächlich spielt das Leben vieler Fellnase allerdings in der Stadt und die wenigsten Hunde leben noch in der Land Idylle. Auch wir wohnen mit unserem Hund in einer Großstadt – der wunderschönen Hansestadt Hamburg – und könnten uns keinen besseren Wohnort mit Hund vorstellen. Ich verrate euch heute in diesem Beitrag wie hundefreundlich Hamburg eigentlich ist.

Tatsächlich wurde das Ganze in einer Studie untersucht und ein Hundestädte Index für 2020 erstellt. Von 50 untersuchten Städten schaffte es Hamburg auf Platz 5. Eine gute Bilanz wie ich finde, die ich tatsächlich auch so unterschreiben würde.

Geschaut wurde bei diesem Index auf Faktoren wie Tierärzte, Hundeparks, hundefreundliche Restaurants, Lebenskosten, zurückgelassene Hunde u.v.m.

Was diese Studie untersucht und heraus gefunden habe, kann ich tatsächlich als Hamburgerin nur so unterschreiben. Auch, wenn man gerne mal meckert, kenne ich doch viele Orte, die weniger hundefreundlich sind. Wir haben viele Mülleimer, kostenlose Kotbeutel, eine Menge Hundeausläufe, große Hundeläden, kleine Hundeshops und viel viel mehr.

Hier geht´s zur Studie:

https://de.luko.eu/service/tipps/beste-staedte-fuer-hunde/

Überschattung im Hundetraining

Viele kennen es. Man gibt dem Hund ein verbales Kommando und er schaut einen an, als ob er keine Ahnung hat, was Mensch gerade von ihm möchte. Dabei hat man die Kommandos doch so intensiv gelernt. Wie kann er es schon wieder vergessen haben?! Das kann einen schonmal nerven, doch böse werden bringt nichts. Warum das so sein kann und wie du es verhindern kannst verrate ich euch heute.

Was genau ist das?

Das Ganze nennt sich Überschattung. Hunde verstehen körpersprachliche Signale deutlich besser als akustische. Wenn man nun ein Kommando aufbaut und gleichzeitig Hör- und Sichtzeichen etablieren möchte, wird das akustische Signale von dem Sichtzeichen überschatten. D.H. das Hörzeichen wird gar nicht erst gelernt. Der Hund führt das Kommando also nicht nicht aus, um seinen Menschen zu ärgern oder weil er trotzig ist, sondern weil er wirklich keine Ahnung hat was Mensch gerade verlangt.

Wie kann ich das verhindern?

Möchtest du ein Signal aufbauen und vermeiden, dass es zu einer Überschattung kommt, darfst du beide Signale nicht gleichzeitig machen. Am besten gibst du das akustische Signal zuerst, wartest bewusst einen kleinen Moment und zeigst dann erst das körpersprachliche Signal. So kann das eine das andere nicht überschatten.

Woher weiß ich, dass ein Signal überschattet ist?

Dafür gibt es tatsächlich einen ganz einfachen Test. Du stellst dich ganz neutral vor deinem Hund hin und gibst ihm ausschließlich das akustische Signal z.B. „Sitz“. Setzt sich dein Hund hin, hat er das Kommando gelernt. Tut er nichts kannst du ihn nach einem Moment das Sichtzeichen geben. Funktioniert das ist das akustische Signal überschattet und muss erlernt werden.

Hunde sind Meister darin unsere Körpersprache zu lesen. Willst du es also ganz genau überprüfen kannst du dich z.B. auch umdrehen. Deine Mimik, könnte sonst tatsächlich auch gelesen werden und deinem Hund als Sichtzeichen dienen.

Schweden mit Hund

Nach meinem Abitur war ich ein Jahr lang als AuPair in Schweden. Dieses Land ist für mich wie eine zweite Heimat & es zieht mich immer wieder dort hin. Neben meiner Gastfamilie, zu der ich nach wie vor Kontakt habe, hat Schweden eine wundervolle Natur und mit Stockholm eine der, meiner Meinung nach, wundervollsten Städte der Welt.

Schweden ist natürlich auch ein fantastisches Reiseziel für Reisen mit Hund. Morty und ich waren bereits vorletztes Jahr einmal zu Besuch bei meiner Gastfamilie und auch diese Woche hat es uns in den Norden gezogen. Was es so zu beachten gibt möchte ich euch in diesem Beitrag verraten.

Ist Schweden hundefreundlich?

Generell ist Schweden ziemlich hundefreundlich. In Schweden selber leben über eine Million Hunde. Auch ich habe die Menschen dort als ziemlich Hundefreundlich wahrgenommen. Viele waren von Morty sehr begeistert und haben gefragt, ob sie ihn z.B. streicheln dürfen.

Allerdings gibt es dort einige Regeln, an die man sich halten muss. Mehr darüber erfahrt ihr weiter unten in diesem Beitrag.

Funfact. Die fünf beliebtesten Hundenamen in Schweden sind Molly, Bella, Charlie, Doris und Sigge.

Leinenpflicht?

In Schweden gibt es vom 01. März bis zum 20. August eine Leinenpflicht quasi überall wo man Wild begegnen kann. In der Stadt gilt die Anleinpflicht ganzjährig.

Natürlich muss auch das restliche Jahr über darauf geachtet werden, dass der Hund nicht jagen geht. In diesem Zeitraum ist es okay, wenn der Hund einen größeren Radius hat, solange er sich in Sichtweite befindet. Streunt ein Hund ohne Halter umher darf er erschossen werden.

In schwedischen Nationalparks müssen Hunde immer angeleint werden. Es gibt sogar Parks in den Hunde saisonweise gar nicht erlaubt sind. Beispielsweise gilt dies Abisko Nationalpark und einige weitere.

Eine Liste mit den Nationalparks mit Sonderregelungen, wann dort Hunde verboten sind und generelle Informationen zur Leinenpflicht findest du

Worauf muss ich bei der Einreise achten?

Wie bei den meisten Reisen ins europäische Ausland benötigt der Hund bei der Einreise nach Schweden einen EU-Heimtierausweis. Er muss gechipt sein und eine gültige Impfung gegen Tollwut haben. Bedenkt, dass diese erst 21 Tage nach der Grundimpfung gültig ist.

Wichtig ist es die oben genannten Punkte zur Einreise auch wirklich zu erfüllen. Wir wollten beispielsweise bereits im letzten Herbst gemeinsam nach Schweden. Kurz vor unserer Reise ist uns jedoch aufgefallen, dass Mortys Tollwut-Impfung nicht mehr gültig ist. Nachdem ich in meiner Story offenbart habe, dass unsere Reise flach fällt, kamen einige Nachfragen wieso wir nicht einfach so ohne die gültige Impfung fahren. Wenn man einen Hund ohne oder mit unvollständigen Dokumenten mitnimmt & kontrolliert wird, kann die Einreise verweigert werde, der Hund in Quarantäne gestellt und im schlimmsten Fall sofort eingeschläfert werden. Darauf zu hoffen nicht erwischt zu werden ist meiner Meinung nach ziemlich fahrlässig.

Außerdem muss der Hund vor der Einreise beim schwedischen Zoll angemeldet werden. Tut man das nicht gilt es als Schmuggel. Das ist aber sehr einfach und unkompliziert, wenn man es online macht. Lediglich Pass- & Chipnummer, Rasse und Einreisetag/-ort müssen angegeben werden. Die Anmeldung für die Einreise aus anderen EU-Ländern ist kostenlos.

Das schwedische Hundegesetz

Neben der oben genannten Leinenpflicht gibt es natürlich einige weitere Punkte, die im schwedischen Hundegesetz geregelt werden. Beispielsweise gibt es genaue Regelungen mit Bezug von Hund und Auto. Ein Hund muss beim Transport im Auto entsprechend gesichert werden, dass er sich nicht verletzen kann. Er darf nur alleine im Auto gelassen werden, wenn die Innenraumtemperatur -5 und +25 Grad nicht steigt und generell nicht länger als drei Stunden im Auto allein gelassen werden und das auch nur in Ausnahmefällen. Sogar die genaue Platzgröße im Auto ist geregelt.

Reise-Checkliste Schweden

  • Mein Hund hat einen EU-Heimtierausweis
  • Mein Hund ist gechipt
  • Mein Hund hat eine gültige Tollwutimpfung
  • Mein Hund ist beim Zoll angemeldet

Quellen & weitere Informationen findest du hier:

https://jordbruksverket.se/

https://www.naturvardsverket.se/amnesomraden/allemansratten/tid-pa-aret/hundar-i-naturen

https://www.tullverket.se/djur

Dänemark mit Hund

Ich klinge jetzt wahrscheinlich wie jeder Urlauber an seinem Lieblings-Urlaubsziel, aber die dänische Nordseeküste fühlt sich für mich wie eine zweite Heimat an. Jedes Mal wenn ich hier ankomme, mir der Wind um die Ohren knallt und ich das Rauschen der Nordsee höre, fühle ich mich Zuhause und erholt. Meiner Meinung nach ist Dänemark eines der besten Länder für Urlaube mit Hund. (Zuerst mit unserem Familienhund Bruno & nun mit Morty) Aber natürlich gibt es, wie in jedem Land, Dinge zu beachten und einige Tipps & Tricks.

Ist Dänemark hundefreundlich?

Tatsächlich ist Dänemark ziemlich hundefreundlich. In viele Ferienhäusern, auf Campingplätzen und den meisten Stränden sind Hunde das ganze Jahr erlaubt.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo in Restaurants Hunde oft erlaubt sind, dürfen diese in dänische Restaurants nicht mitgebracht werden. Es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen, die eine Art Sondergenehmigung haben & Gäste auch mit Hund empfangen dürfen.

In Dänemark gibt es eine Vielzahl verschiedene Hundewälder, in denen die Hunde das ganze Jahr über unangeleint laufen dürfen.

Leinenpflicht?

Vom 1. April bis 30. September, also in der Hauptsaison, gibt es in Dänemark eine Leinenpflicht an den Stränden. Außerhalb dieser Saison dürfen die Hunde am Strand ohne Leine laufen. In Wäldern, den Dünen, auf Feldern gilt diese ganzjährig, außer in den entsprechenden Hundewäldern. Bei Verstößen gibt es ein saftiges Bußgeld.

Worauf muss ich bei der Einreise achten?

Leider gibt es einiges zu beachten, wenn man seinen Vierbeiner in ein anderes Land mitnehmen möchte. Für jedes Land gibt es individuelle Regelungen zu beachten. Möchtest du deinen Hund nach Dänemark mitnehmen muss dieser gechipt sein und einen EU-Heimtierausweis besitzen. In diesem werden die Impfungen vermerkt. Wichtig ist vor allem eine gültige Tollwutimpfung. Schaut rechtzeitig nach, ob diese ggf. aufgefrischt werden muss. Mindestens 3 Wochen muss die letzte Impfung her sein, sonst darf dein Hund nicht einreisen.

Das dänische Hundegesetz

Das dänische Hundegesetz ist tatsächlich eines der Strengeren. Es gibt eine Liste bestehend aus 13 Hunderassen, die vom Land als gefährlich eingestuft werden und daher nicht mitgenommen werden dürfen. Hält man sich nicht daran kann es von einem Bußgeld bis hin zu einer Haftstrafe geahndet werden. Außerdem kann es sein, dass der Hund eingeschläfert wird. Auch Mischlinge aus einer oder mehrerer dieser Rassen dürfen nicht nach Dänemark mit eingeführt werden. Für Hunde, die einer oder mehreren dieser Rassen ähnlich sehen, sollte eine Dokumentation zur Rasse mitgenommen werden.

Diese Rassen stehen auf dieser Liste:

  • American Bulldog
  • Pitbull Terrier
  • Borboel
  • Kangal
  • Tosa Inu
  • Zentralasiatischer Ovtcharka
  • Südrussischer Ovtcharka
  • Kaukasischer Ovtcharka
  • Dogo Argentino
  • American Staffordshire Terrier
  • Fila Brasileiro
  • Sarplaninac
  • Tornjak

Es gibt zwei Ausnahmen, bei denen die Einreise dieser Hunde erlaubt ist. Wenn sie vor 2010. Auf öffentlichem Grund gilt für diese dann Leinen-und Maulkorbpflicht. Oder wenn diese Hunde nur auf Durchreise sind und die Transportmöglichkeit nicht verlassen.

Ein großer Kritikpunk am dänischen Hundegesetz ist, dass Hunde die nicht diesen Rassen angehören und dennoch als Gefährlich eingestuft werden, durch die Polizei Maßnahmen auferlegt bekommen können, wie Leinen- oder Maulkorbpflicht oder sogar eine Einschläferung des Hundes angeordnet werden kann. In 2014 gab es eine Änderung am dänischen Hundegesetz, die die Hunde besser schützen soll, sodass keine negativen Befürchtungen entstehen, wenn eine Verletzung bei einem heftigen Spiel entstanden ist oder der Hund sich verteidigen musste. Hierfür kann auch ein Hundesachverständiger vom Besitzer hinzu gezogen werden, der die Situation besser beurteilen kann als die Polizei. Es ist auf jeden Fall sinnvoll für manche einen Maulkorb mitzuführen.

Flora & Fauna

Dänemark hat eine wunderschöne und vielfältige Natur. Natürlich verbergen sich darin auch Lebewesen wie die dänische Kreuzotter, deren Biss giftig ist. Diese beißt nur in seltenen Fällen, aber falls es doch mal passiert, sollte man gewappnet sein. Schau am besten vor deinem Urlaub, ob und wo es bei dir in der Nähe einen Tierarzt gibt.

Was ich außerdem sehr wichtig finde, ist den Hund beim baden richtig zu sichern. Die Nordsee kann aufgrund von Strömungen wirklich gefährlich werden. Ist ein Hund so eine Wasserratte wie Morty es ist, kann man z.B. mit Hilfe einer Schleppleine verhindern, dass der Hund zu tief ins Wasser geht.

Reise-Checkliste Dänemark

  • Ich habe einen EU-Heimtierausweis
  • Mei Hund ist gechipt
  • Er hat eine gültige Tollwutimpfung

Quellen & weitere Informationen findest du hier:

https://tyskland.um.dk/de/reise-und-aufenthalt/reisen-mit-tieren

https://www.visitdenmark.de/daenemark/erlebnisse/urlaub-mit-hund

Hunde richtig belohnen

Belohnungen spielen in der Hundeerziehung eine super wichtige Rolle. Sie spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, dem Hund zu vermitteln, dass ein bestimmtes Verhalten gewünscht ist und öfter gezeigt werden soll. Die Belohnung ist die positive Verstärkung eines Verhaltens und hilft dabei dem Hund zu zeigen, dass sich ein bestimmtes Verhalten für ihn lohnt. Dabei gibt es eine lange Liste an unterschiedlichen Belohnungs-Methoden. Ich möchte euch hier einige vorstellen und verraten wieso die eine besser als ihr Ruf ist oder man auf die andere verzichten sollte.

Das eine Erfolgs-Rezept

… gibt es nicht. Denn Hunde-Erziehung ist super individuell und vom jeweiligen Mensch-Hunde-Team abhängig. Dabei kommt es zum einen darauf an womit der Mensch arbeiten möchte oder auch kann, wie die Situation ist, in der man gerade trainiert und welche Belohnung für den Hund die Richtigen sind. Denn verschiedene Hunde nehmen verschiedene Belohnungen an. Während sich der eine Hund für Spielzeug begeistern lässt, interessiert es den anderen gar nicht. Man muss zunächst erstmal heraus finden, welche Belohnungen der eigene Hund annimmt.

Morty ist da zum Beispiel sehr simpel. Er liebt eigentlich ALLE Belohnungsformen. Ob Futter, Spielzeig, Sozialkontakt oder sonst was. Aber auch er hat Dinge, die für ihn in manchen Situationen keine Belohnung sind. Z.B. empfindet er Streicheleinheiten je nach Situation als störend.

Außerdem muss man auch die Qualität der Belohnungen unterscheiden, denn das tun auch unsere Hunde. Bei Morty sähe das so aus:

  1. Schlecktube
  2. Normale Leckerlies
  3. Ball/Spielzeug
  4. Interaktion mit Mir

Belohnungs-Arten

Jetzt folgt eine kleine Auflistung verschiedener Belohnungen. Doch diese Liste ist nicht unbedingt vollständig und beliebig erweiterbar. Beim Belohnen kann man richtig kreativ werden und mit der Situation arbeiten und seine Umgebung mit einbeziehen.

  • Futterbelohnungen
  • Zuwendung
  • Spielzeug
  • Markerwort
  • Clicker
  • Spielen
  • Wälzen
  • Baden
  • Tragen
  • Laufen
  • Schnüffeln
  • Streicheln
  • Loben

Alles für den Keks!

Das Thema Futter als Belohnung ist gerne mal ein sehr umstrittenes. Manche belohnen gerne mit Futter, andere lehnen es komplett ab. Die Sorge ist, dass der Hund alles nur für das Leckerlie macht. Doch ob das der Fall ist oder nicht hängt einfach davon ab wie man das Leckerlie einsetzt. Ist es wirklich eine Belohnung oder versucht man seine Fellnase zu bestechen?

Oftmals ist letzteres das eigentliche Problem und nicht das Leckerlie an sich. Aber es gibt natürlich auch Situationen wo es besser ist auf einen Keks zu verzichten und z.B. körpersprachlich mit seinem Hund zu arbeiten.

An sich sind Futterbelohnungen ein wirklich einfaches, universelles und ortsunabhängiges Hilfsmittel. Eigentlich ein echter Jackpot, wenn der Hund gerne mit Futter arbeitet. Die Leckerlies passen super in die Tasche, können sowohl in actionreichen als auch ruhigen Umgebungen zum Einsatz kommen. Wenn man z.B. den Hund bestätigen möchte, der brav unterm Tisch liegt eignet sich dies besser, als ausgelassen mit seinem Vierbeiner zu Toben.

Ich persönlich arbeite ganz gerne mit Futter. Morty nimmt dieses auch sehr gut als Belohnung an.

Warum Streicheln keine gute Belohnung ist!

Eine intensive Streicheleinheit klingt doch erstmal wirklich gut. Für den Menschen fühlt es sich auch toll an, doch für viele Hunde ist es tatsächlich keine passende Belohnung. Nicht weil sie Streicheln an sich nicht mögen, da gibt es sicherlich auch Kandidaten, sondern weil es in vielen Situationen einfach unpassend ist. Der Hund ist beim Training oft im „Arbeitsmodus“ und das ruhige Streicheln passt einfach nicht in die Situation. Das der Hund die Streicheleinheit nicht mag, zeigt er übrigens ganz deutlich mit seiner Körpersprache. Angelegte Ohren, Lefzen über die Lecken, Kopf weg drehen und Übersprunghandlungen sind Signale, an denen man erkennen kann, dass der Hund es gerade nicht genießt gestreichelt zu werden.

Primäre & Sekundäre Verstärker

Die verschiedenen Belohnungsarten lassen sich nochmal in primäre und sekundäre Verstärker einteilen. Doch was genau ist das eigentlich?

Primäre VerstärkerSekundäre Verstärker
Das sind beispielsweise Futterbelohnungen oder Spielzeug. Auch Streicheln kann man den primären Verstärkern zuordnen, auch wenn dies je nach Situation keine gute Belohnung ist.
Primäre Verstärker kommen unmittelbar und direkt zum Einsatz und befriedigen dabei ein angeborenes Bedürfnis.

Leckerlie = Nahrung
Loben = Soziale Interaktion
Sekundäre Verstärker sind Belohnungen, die als diese zunächst erstmal konditioniert werden müssen. Der Clicker ist z.B. nicht direkt eine Belohnung, da er kein Bedürfnis erfüllt. Durch das Koditionieren des Geräusches mit Lob, kann es aber als Belohnung erlernt werden.

Markerworte lassen sich weder komplett dem einen, noch dem anderen zuordnen. Zum einen werden diese als Lob gelernt, zum anderen sind sie aber bereits als Interaktion zwischen Mensch und Hund eine Belohnung.

Wann kommt die Belohnung?

Bei der Belohnung spielt Timing eine sehr wichtige Rolle. Die Belohnung sollte unmittelbar nach dem gewünschten gezeigten Verhalten erfolgen, damit der Hund die Belohnung und das Verhalten miteinander verknüpft. Wartet man zu lang mit der Bestätigung verknüpft der Hund die Bestätigung evtl. mit einem ganz anderen Verhalten.

Gerade zum Beginn des Aufbaus eines neuen Kommandos, sollte man es erstmal aufbauen und direkt loben und sollte erst später die Belohnung heraus zögern. Wenn es dann sitzt, kann man auch nach und nach die Belohnungen abbauen und nur noch jeden zweite oder dritte Mal belohnen.

Es gibt jedoch Kommandos, bei denen man immer Belohnen sollte oder sogar zu Super-Leckerlies greifen sollte. Dazu gehört zum Beispiel der Rückruf. Der Hund soll lernen, dass egal wie interessant es dort vorne grade ist, es bei seinem Menschen noch viel toller ist.

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