Medical Training – Mit Hund beim Tierarzt

Tierarztbesuche sind für die meisten Hunde nicht besonders angenehm und bedeuten eine Menge Stress. Neben der ungewohnten Umgebung, den Gerüchen und fremden Menschen sorgt auch die Behandlung für das Unwohl sein der Hunde. Fremde Menschen halten ihn fest, er wird angefasst und manchmal wird er einfach gepiekst. Wir haben die Möglichkeit die Behandlung für den Hund angenehmer zu machen, in dem wir es mit unserem Vierbeiner üben. Ich möchte dir heute das Medical Training vorstellen. Was ist das? Was gehört dazu? Wie hilft es unseren Hunden?

Medical Training – Was ist das?

Ursprünglich stammt das Medical Training aus den Zoos dieser Welt und sollte dabei helfen die Wildtiere zu untersuchen und zu behandeln. Reagieren diese ängstlich kann es schnell gefährlich werde und so sollen sie an solche Situationen gewöhnt werden. Im Grunde genommen sind es zahlreiche kleine Tricks, die so lang geübt werden, bis sie in jeder Umgebung sitzen und bestimmte Berührungen werden geübt.

Wofür ist das gut?

Zum einen ist es natürlich praktisch, wenn der Hund kooperiert und bei Behandlungen brav ist, anstatt sich zu wehren. So kann der Tierarzt den Hund entspannt untersuchen, ohne dass er fixiert werden muss. Dadurch erlebt er weniger Stress und verknüpft den Tierarzt nicht mit solchen Situationen.

Was sollte der Hund lernen?

  • Man sollte den Hund am ganzen Körper anfassen und kontrollieren können.
  • Man sollte ihm ins Maul schauen und die Zähne kontrollieren können
  • Ruhiges stehen oder auch liegen auf einem Tisch
  • Ohren anschauen, abtasten und reinigen
  • Pfoten kontrollieren
  • Geräusche

Wie kann ich das meinem Hund beibringen?

Die meisten Punkte, die beim Medical Training wichtig sind, kann man ganz einfach im Alltag einbauen und in gewissen Routinen bereits nutzen. Beispielsweise bauen wir all diese Punkte in unsere regelmäßige Pflegeroutine ein. Ich bürste Morty regelmäßig am ganzen Körper durch. Dabei taste ich ihn einmal ab, putze seine Ohren, schaue mir seine Zähne und Pfoten an.

Hilfreiche Tricks

Es gibt einige Tricks, die einem und dem Tierarzt bei der Untersuchung helfen können & die man zuvor mit seinem Hund üben kann.

Platz & Peng

Dem Hund das freiwillige liegen im Platz und auf der Seite beizubringen, ist natürlich eine große Erleichterung. So kann er entspannt und ohne Zwang liegen, während er untersucht wird. Eine Anleitung für Peng findet ihr auf Instagram in meinen Story-Highlights.

Kopf ablegen

Einerseits hilf dem Hund das Ablegen des Kopfes entspannend, andererseits ist es auch praktisch um ein Blick auf die Augen zu werfen. Eine Anleitung für das Kopf ablegen findet ihr auf Instagram in meinen Story-Highlights.

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