Leptospirose

Leptospirose ist eine durch Bakterien ausgelöste Infektionskrankheit. Diese Krankheit kann lebensbedrohlich sein und das nicht nur für Hunde, sondern auch viele andere Tiere und vor allem auch für den Mensch.

Infektionsquellen

Mäuse und Ratten sind ein Reservoir für diesen Erreger. Sie können die Bakterien in sich tragen ohne daran zu erkranken. Es ist wichtig den Hund nicht aus Pfützen trinken oder auch in möglicherweise kontaminierten stehenden Gewässern baden zu lassen. Die Kontamination der Gewässer kann durch den Urin anderer infizierter Tiere mit den Bakterien entstehen. Die Bakterien können über die Haut und Schleimhäute aufgenommen werden. In der feucht-warmen Umgebung können die Erreger, vor allem im Herbst, eine lange Zeit auch ohne einen lebenden Wirt überleben.

Krankheitsverlauf

Nach der Aufnahme der Bakterien über die Haut oder Schleimhäute verbreiten sie sich über das Blut im Körper. Vor allem Leber und Nieren sind betroffen und es kommt zu einer Nierenentzündung und zum Absterben von Leber- und Nierenzellen. Als Folge kann es zu einem Versagen von Leber und Nieren kommen. Außerdem kann der Kreislauf versagen, weitere Organe sich entzünden etc. Die ersten Symptome treten 4 bis 14 Tage nach der Infektion auf. Wird die Krankheit nicht schnell genug behandelt kann das Tier versterben.

Symptome

Die Symptome sind abhängig von einigen Faktoren. Sie sind Abhängig vom Hund, dessen Alter, seiner Gesundheit und letzten Endes welchen Erreger er aufgenommen hat. Grundsätzlich können alle Hunde daran erkranken. Die Sterblichkeitsrate dieser Krankheit ist relativ hoch, vor allem bei Welpen oder zu später Diagnose und Behandlung.

Symptome sind:

  • Schlappheit
  • Futterverweigerung
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Dehydration
  • Gelbsucht
  • Husten
  • Atemnot
  • erhöhtes Pipi machen

Behandlung

Bei Erkrankung ist die unverzügliche Behandlung mit Antibiotika unerlässlich. Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Überlebenschance relativ gut. Zu Beginn muss eine Blutuntersuchung durchgeführt werden, um den genauen Erreger herauszufinden und um herauszufinden inwiefern die Organe betroffen und geschädigt sind. Die Gabe von Antibiotika wird aber ohne das Abwarten der Ergebnisse unverzüglich durchgeführt, um schlimmere Schäden und weitere Ansteckung zu verhindern. Vor allem die Ausscheidung der Erreger soll verhindert werden, da die Zoonose auch auf den Menschen übertragbar ist. Der Kontakt mit dem Tier erfolgt über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich mit strengen Hygienemaßnahmen und Schutzkleidung.

Übrigens gibt es gegen die Leptospirose eine Impfung. Bei der Impfung ist es wichtig möglichst viele Erregerstämme abzudecken.

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