Rückwärtsniesen

*Werbung wegen Acountnennung

Ich hatte auf Instagram gefragt, ob der ein oder andere Lust hätte einen Blogbeitrag für mich zu schreiben und die liebe Lena, die ihr dort unter @_shorty.elli_ findet, hat sich bei mir gemeldet. Sie wollte gerne einen Beitrag über das Rückwärtsniesen schreiben. Ein Verhalten, dass die meisten sicherlich bereits bei ihren Hunden beobachten konnten:

Bild von @_shorty.elli_

Mein Name ist Lena (28) und zu uns gehört die Liebe Elli. Elli ist seit Ende Dezember nun ein Jahr alt, ist aus Rumänien und unser erster Hund.

Vor einiger Zeit als der erste richtige Frost kam, hat Elli das erste Mal so röchelnde Geräusche gemacht. Ich schob es auf den Frost von der Wiese, wo sie mit der Nase klebte. Ich hatte Angst keine Frage und keiner aus der Community konnte mir etwas zu ihrem Verhalten sagen. Es kam nicht wieder vor…

Bis plötzlich nach dem Spielen auf dem Sofa das Geräusch wieder kam. Ich googelte gefühlt um mein Leben, bevor ich den Tierarzt anrufen wollte. Elli sah aus, als ob sie erstickte. Ich fand die Lösung und Elli beruhigte sich wieder. Nun möchten wir euch aufklären.

Deine Fellnase macht röchelnde oder schnarchähnliche Geräusche? Keine Panik! Das Rückwärtsniesen kommt beim Hund häufiger vor als wir denken.

Was ist Rückwärtsniesen?

Rückwärtsniesen (engl. Reverse Sneezing) ist ein Reflex, bei dem das Tier schnell und ruckartig Luft aufsaugt. Ähnlich wie ein normales Niesen nur anders herum. Meist verkrampfen die Hunde dabei und können auch panisch werden.

So besorgniserregend diese Anfälle auch aussehen, sind sie in der Regel völlig harmlos. Auch wenn die Anfälle oft mit einer kurzzeitigen Atemnot verbunden sind, dauert diese meist nur wenige Sekunden, selten Minuten, an. Besonders junge und kleine kurzköpfige Hunderassen sind anfällig für das Rückwärtsniesen, wie z.B. der Mops oder die Bulldogge.

Wie passiert so etwas?

Die Ursache ist noch relativ ungeklärt. Man geht aber davon aus, dass Reizungen im Rachen, in der Kehle oder im Kehlkopf für das Rückwärtsniesen verantwortlich sind.

Als mögliche Reizauslöser kommen in Frage:

  • Pollen
  • Toben und Spielen
  • intensive Gerüche wie Zigarettenrauch, Parfüm oder Putzmittel
  • Entzündungen der Mandeln (Tonsillitis) oder des Rachens (Pharyngitis)
  • Aufregung
  • zu enges Halsband
  • Allergien
  • zu langes Gaumensegel
  • evtl. auch Milbenbefall

Wie kann ich meinem Hund helfen?

Das Wichtigste ist erstmal Ruhe zu bewahren! Meine Angst um Elli damals half ihr sicher nicht. Schlimmer! Dadurch begann sie panisch zu werden.

Nach dem Ratschlag von Tante Google ging ich ruhig zu ihr, streichelte 2x über ihren Brustkorb und klopfte danach 2x ganz leicht darauf. Dies widerholte ich und redete weiterhin ruhig auf sie ein.

Uns hat es schon viel gebracht. Sollte es mal nicht helfen, hier noch ein paar Tipps:

  • über den Hals streicheln
  • Trinken anbieten
  • Leckerli anbieten
  • Nase für 2 Sekunden zu halten

Sinn der Sache ist, dass eure Fellnase schluckt, wodurch der Reflex unterbrochen wird.

Wann muss ich zum Tierarzt?

Tritt das Rückwärtsniesen übermäßig häufig auf, treten weitere Symptome hinzu oder schlagen die Behandlungsmethoden nicht an, ist es notwendig einen Tierarzt aufzusuchen.

Wenige Hundebesitzer wissen über dieses Thema Bescheid. Solch Situationen machen Angst. Wir hoffen durch diesen Beitrag mehr Menschen und indirekt auch ihre Fellnasen beruhigen zu können.

Liebe Grüße

Elli & Lena

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